6,5 Millionen Euro für die Innenstadt von Bischofswerda
Bischofswerda ist in das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ aufgenommen worden. Das Fördergebiet „Stadtmitte Schiebock“ umfasst den historischen Stadtkern und die angrenzenden Wohnbereiche bis zur Karl-Liebknecht-Straße. Bis 2040 kann die Stadt nach eigenen Angaben mit rund 6,5 Millionen Euro Städtebaufördermitteln rechnen.
Der Bescheid kam im Juli
Mit Bescheid vom 22. Juli 2026 wurde Bischofswerda in das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung von Orts- und Stadtkernen“ aufgenommen. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre und reicht bis 2040. Über die einzelnen Jahresraten sagt die Stadt nichts; sie nennt für den Gesamtzeitraum rund 6,5 Millionen Euro.
Grundlage der Aufnahme war das Städtebauliche Entwicklungskonzept „Stadtmitte Schiebock“, das der Stadtrat im November 2025 nach einer Öffentlichkeitsbeteiligung beschlossen hatte. Darin sind die Schwerpunkte benannt: die Aufwertung öffentlicher Räume, die Sicherung und Entwicklung der historischen Bausubstanz und die Stärkung sozialer Einrichtungen.
Was gefördert werden kann
Über das Programm lassen sich nach Angaben der Stadt Investitionen in Straßen, Plätze und Grünflächen finanzieren sowie Modernisierungen und Instandsetzungen an öffentlichen und privaten Gebäuden. Ziel des Programms ist es, Stadt- und Ortskerne als Wohn-, Arbeits-, Versorgungs- und Begegnungsorte zu stärken.
Welche Vorhaben den Anfang machen, steht noch nicht fest. Die Stadt kündigt an, die ersten Maßnahmen in den kommenden Monaten planerisch vorzubereiten und dann schrittweise umzusetzen. Über die weiteren Schritte im Fördergebiet will sie regelmäßig informieren.
Red./Presseinformation
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