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BischofswerdaWirtschaft

Bischofswerda plant seine Wärmeversorgung neu

Die Stadt hat mit SachsenEnergie die Kommunale Wärmeplanung gestartet. Für Hauseigentümer folgt daraus zunächst keine Pflicht – wohl aber eine Richtung.

Bischofswerda plant seine Wärmeversorgung neu
Bischofswerda lässt untersuchen, womit die Stadt künftig heizt. Symbolbild. Foto: 5317367/Pixabay

Auftakt war am Mittwoch

Die Große Kreisstadt Bischofswerda hat den Startschuss für ihre Kommunale Wärmeplanung gegeben. Fachlicher Partner ist SachsenEnergie. Zum Auftakt am 27. August kamen Vertreter der Stadtverwaltung, der Wohnungswirtschaft, der Wärmenetzbetreiber und der Industrie zusammen.

Bezahlt wird das Projekt aus dem gesetzlich geregelten Mehrbelastungsausgleich des Freistaates – die Stadt trägt die Kosten also nicht selbst.

Was das für Hauseigentümer bedeutet

Zunächst nichts. Das ist der Satz, der in der Mitteilung ausdrücklich steht: Die Wärmeplanung führt für Eigentümerinnen und Eigentümer zu keinen unmittelbaren Verpflichtungen. Sie ist ein strategisches Planungsinstrument, das Entwicklungspfade untersucht und bewertet.

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Mittelbar ist sie trotzdem wichtig: Wer wissen will, ob sein Stadtgebiet perspektivisch an ein Wärmenetz kommt oder ob die eigene Anlage die Antwort bleiben muss, findet die Grundlage dafür im späteren Wärmeplan.

„Die Wärmeversorgung betrifft alle Menschen in unserer Stadt“, sagt Manuel Saring, Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Man wolle „frühzeitig untersuchen, welche Möglichkeiten für Bischofswerda langfristig sinnvoll sein können“.

Erst zählen, dann planen

Zu Beginn wird die bestehende Versorgung analysiert – Gebäudedaten, Energieverbräuche, vorhandene Infrastruktur. Parallel werden Potenziale für erneuerbare Energien und lokale Wärmequellen untersucht.

„Die Wärmeversorgung vor Ort ist in jeder Kommune anders. Deshalb gibt es auch keinen allgemeinen Lösungsweg“, sagt Tobias Hanisch, Projektleiter bei SachsenEnergie. Die Planung erfolge technologieoffen.

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Foto: 5317367/Pixabay (Aufmacher).
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