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6,5 Millionen Euro für die Bischofswerdaer Innenstadt

Der Freistaat hat Bischofswerda in das Förderprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen. Bis 2040 stehen rund 6,5 Millionen Euro für den historischen Stadtkern bereit – auch für private Hauseigentümer im Fördergebiet.

6,5 Millionen Euro für die Bischofswerdaer Innenstadt
Der Altmarkt gehört zum Fördergebiet „Stadtmitte Schiebock“. Foto: Derbrauni/Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Fünfzehn Jahre, ein Gebiet

Bewilligt wurde die Aufnahme in das Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung von Orts- und Stadtkernen“. Es läuft über fünfzehn Jahre, bis 2040, und ist mit rund 6,5 Millionen Euro hinterlegt.

Das Fördergebiet heißt „Stadtmitte Schiebock“ und umfasst den historischen Stadtkern samt der angrenzenden Wohnbereiche bis zur Karl-Liebknecht-Straße. Wer dort wohnt oder ein Haus besitzt, ist von der Entscheidung unmittelbar betroffen.

Auch private Gebäude sind dabei

Vorgesehen sind nach Angaben der Stadt die Aufwertung öffentlicher Räume, die Sicherung und Entwicklung historischer Bausubstanz, die Stärkung sozialer Einrichtungen sowie Investitionen in Straßen, Plätze und Grünflächen.

Ausdrücklich genannt werden auch Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an öffentlichen und privaten Gebäuden. Für Eigentümer im Fördergebiet ist das der interessanteste Punkt. Wie und ab wann sich das beantragen lässt, sagt die Mitteilung nicht; Auskunft gibt die Stadtverwaltung am Altmarkt 1 unter 03594 786-140.

Grundlage ist das Konzept von 2025

Möglich wurde die Aufnahme durch das Städtebauliche Entwicklungskonzept, das der Stadtrat im November 2025 beschlossen hat. Es beruht nach Angaben der Stadt auf einer umfassenden Bürgerbeteiligung – wer sich damals eingebracht hat, findet seine Anregungen jetzt in einem Programm wieder, das bis 2040 reicht.

Red./Presseinformation

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Foto: Derbrauni/Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (Aufmacher).
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