Drei Kurzfilme über die Oberlausitz sind jetzt online
Beim FilmCamp ClipQuest.Lausitz haben drei Teams Ende August in Bautzen fünf Tage lang gedreht. Herausgekommen sind drei Kurzfilme über sorbische Kultur, den Wandel der Landschaft und das Handwerk. Sie stehen jetzt bei YouTube.
„Kulturelle Grenzgänger“
Der Film des Teams um Mentor Till Börner stellt zwei Menschen gegenüber, die unterschiedlich mit sorbischer Tradition umgehen: Monika Oschika vom Sorbischen Museum Bautzen und Simon Heiduschka von der Band „Popsorben“. Es geht darum, wie Tradition bewahrt und zugleich neu interpretiert wird.
„Grenzen der Landschaft“
In dem mit Mentor Felix Meutzner entstandenen Film findet eine junge Frau das Tagebuch ihres verstorbenen Großvaters. Er beschreibt die Landschaft seiner Zeit als grau, geprägt von Tagebau, Lärm und geschlossenen Grenzen. Jahrzehnte später sieht die Enkelin etwas anderes. Ihr Satz „Opa, das Grau ist weg“ bringt den Wandel auf den Punkt.
„Formen der Zukunft“
Das Team um Mentor Matteo Rüger schickt zwei junge Frauen ins Handwerk der Oberlausitz – zum Orgelbau Eule und zur Hammermühle in Bautzen, in die Uhrmacherwerkstatt Paul Morgenstern in Obercunnersdorf und zur TELUX. Eine der beiden ist zunächst skeptisch, die Gespräche mit den Handwerkern verändern ihren Blick. Am Ende wird daraus auch eine Geschichte über Freundschaft und Verlust.
Fünf Tage, drei Teams, ein Motto
Wählen Sie Ihre Orte – dann stehen deren Meldungen oben auf Ihrer Startseite. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.
Ort auswählenAnzeige
Das FilmCamp lief Ende August in Bautzen unter dem Motto „Perspektivwechsel. Die besten Geschichten entstehen dazwischen.“ Organisiert hat es die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien, Gastgeber war die Stadt Bautzen. Premiere war im Haus der Sorben, moderiert von Ronny Krappmann, mit Musik von Martin Michel. Eine fünfköpfige Jury bewertete die Filme; ihr gehörte auch Bautzens Bürgermeister Robert Böhmer an.
„Es geht darum, eigene Ideen auszuprobieren und Fähigkeiten weiterzuentwickeln“, sagt Projektmanagerin Anne Heidrich. Der Wettbewerb habe für die Organisatoren nicht im Mittelpunkt gestanden.
Eine der Teilnehmerinnen, Anna Weinfurtner, lebt bei München und war zum ersten Mal in der Oberlausitz: „Ich war vorher noch nie in der Oberlausitz und habe dadurch erfahren, was für eine schöne und interessante Region sie ist.“
Red./Presseinformation
Uns bei Google bevorzugen
Ein Klick, und Google zeigt Ihnen Meldungen aus der Oberlausitz häufiger von uns statt von überregionalen Portalen. Jederzeit widerrufbar.
Als bevorzugte Quelle hinzufügenÖffnet eine Seite bei Google. Funktioniert nur, wenn Sie dort angemeldet sind.
Anzeige
Die Oberlausitz am Abend
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – in zwei Minuten gelesen. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.
Wir schicken Ihnen zuerst eine Bestätigungsmail. Erst mit dem Klick darin ist die Anmeldung gültig. Abmeldung jederzeit über den Link am Ende jeder Ausgabe.
Mehr aus Bautzen
Kultur
Lukas Rietzschel liest in Bautzen aus seinem Roman „Sanditz“
Kultur
Theater Bautzen öffnet am Sonntag alle Türen – Eintritt frei
Scarabaeus-Apotheke und Apotheke am Markt
Sie wollen Menschen in Bautzen und Görlitz erreichen? Wir sagen Ihnen, was das kostet – ohne Umweg über eine Agentur.
Mediadaten anfordernAnzeige
Auf den Startbildschirm
Eigenes Symbol, Start ohne Browserleiste, gelesene Artikel auch ohne Netz. Ohne Store, ohne Konto.
Benachrichtigungen gibt es auf dem iPhone nur so – erst ablegen, dann in der App einschalten.
So geht’sEilmeldungen aufs Handy
Nur bei wirklich Wichtigem – Unwetter, Sperrungen, Großeinsätze.
Dabei speichern wir die Adresse dieses Geräts, damit wir es erreichen können – keinen Namen, keine E-Mail-Adresse. Jederzeit abschaltbar. Datenschutz
Foto: Felix Meutzner (Aufmacher).
Hinweise zu diesem Artikel? Schreiben Sie an
redaktion@oberlausitzaktuell.de