Inklusionspreis: Bewerbungen nur noch bis 31. August
Vereine, Unternehmen, Kommunen und Initiativen können sich noch wenige Tage um den Sächsischen Inklusionspreis 2026 bewerben. Vergeben werden neun Preise zu je 3.000 Euro in drei Kategorien.
Sechs Tage bis zum Einsendeschluss
Wer sich mit einem Inklusionsprojekt um den Sächsischen Inklusionspreis 2026
bewerben will, hat dafür noch bis zum 31. August Zeit.
Bewerben können sich Vereine, Unternehmen, Initiativen, Kommunen und
Organisationen aus ganz Sachsen.
Ausgelobt wird der Preis gemeinsam vom Landesbeauftragten für Inklusion der
Menschen mit Behinderungen, dem Kommunalen Sozialverband Sachsen und dem
Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband. Ausgezeichnet werden
sollen Initiativen, die das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und
ohne Behinderung im Alltag fördern und zur Nachahmung anregen.
Drei Kategorien, neun Preise
Der Preis wird in drei Bereichen vergeben:
gemeinsames Sporttreiben in Mitgliedsvereinen des Landessportbundes Sachsen,
unterteilt nach Vereinsgröße, dazu ein Sonder- und Ideenpreis.
gelungene Übergänge aus einer Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, das
Engagement von Kleinstunternehmen oder die Ausbildung schwerbehinderter
Jugendlicher.
Denkmale im ländlichen Raum und inklusive Tourismusangebote.
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Ort auswählenIn jeder Kategorie werden drei Preisträger gewürdigt. Jeder Preis ist mit
3.000 Euro dotiert. Das Geld ist zweckgebunden: Es soll in die Weiterführung des
ausgezeichneten Projekts fließen.
Was das für die Oberlausitz bedeutet
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Mediadaten anfordernZwei der drei Kategorien passen auffällig gut auf die Region. Barrierefreie
Denkmale im ländlichen Raum und inklusive Tourismusangebote sind in einem
Landstrich mit Umgebindehäusern, Kirchen, Parkanlagen und Radwegen kein
Nischenthema, sondern eine Alltagsfrage – für Gäste ebenso wie für die
Einheimischen.
Auch die Kategorie Sport zielt auf Strukturen, die es hier gibt: Der
Oberlausitzer Kreissportbund und die Vereine beider Landkreise fallen unter die
Ausschreibung.
Bewerbung läuft über das Beteiligungsportal
Eingereicht wird online über das Beteiligungsportal des Freistaates unter
mitdenken.sachsen.de.
Neben kurzen Formularangaben und einer Projektbeschreibung können Fotos und
Zusatzmaterialien beigefügt werden. Über die Vergabe entscheidet eine Fachjury,
die von den Auslobern berufen wird.
Für Rückfragen nennen die Auslober je Kategorie eine Ansprechpartnerin
beziehungsweise einen Ansprechpartner; die Kontaktdaten stehen in der
Ausschreibung unter
sk.sachsen.de.
Verleihung am 3. Dezember in Leipzig
Ausgezeichnet werden die Preisträgerinnen und Preisträger am 3. Dezember 2026,
dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, bei einem Festakt in
Leipzig. Schirmherr des Preises ist Landtagspräsident Alexander Dierks.
Quelle: Medienservice Sachsen, Landesbeauftragter für Inklusion der
Menschen mit Behinderungen.
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Foto: GSIB (Aufmacher).
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