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Kamenz › Kultur

Verschollener Turnverein-Film von 1928 kehrt nach Kamenz zurück

Jahrzehntelang galt der Werbefilm des Kamenzer Turnvereins als verloren. Nun ist er im Universitätsarchiv Leipzig aufgetaucht. Am 22. November zeigt ihn Stadtarchivar Thomas Binder im Stadttheater.

Verschollener Turnverein-Film von 1928 kehrt nach Kamenz zurück
Titeltafel des Werbefilms, den der Turnverein Kamenz 1846 im Jahr 1928 drehen ließ. Foto: Stadt Kamenz

Ein Film, der seit Jahrzehnten als verschollen galt, ist wieder in Kamenz. Es handelt sich um den Werbefilm des Turnvereins 1846, gedreht im Jahr 1928. Das Stadtarchiv Kamenz spricht von einem Sensationsfund. Der Streifen ist rund zehn Minuten lang und trägt den Titel „Frisch-Fromm-Fröhlich-Frei“.

Wie der Kamenzer Turnverein-Film in Leipzig auftauchte

Gefunden wurde der Film im Universitätsarchiv Leipzig. Dort wurden in den vergangenen Jahren Tonbänder und Filmmaterial der früheren Deutschen Hochschule für Körperkultur erschlossen. Für das Leipziger Archiv war der Kamenzer Film nach Angaben der Stadt einer von vielen. Durch einen glücklichen Umstand erfuhr das Stadtarchiv Kamenz davon und holte den Film an seinen Entstehungsort zurück.

Eine Fachfirma hat das Material inzwischen digitalisiert. Parallel recherchierte das Stadtarchiv, unter welchen Umständen der Film entstand, und analysierte die einzelnen Einstellungen.

Was der Film von 1928 über Kamenz erzählt

Zu sehen sind Szenen aus dem Vereinssport. Der Film zeigt aber auch Menschen, die sich um den Turnverein und um die Entwicklung der Stadt verdient gemacht haben. Zudem führt er an verschiedene Orte in Kamenz und gibt damit einen Einblick in die Baugeschichte der Stadt. Eine der Texttafeln wirbt um Unterstützung für eine neue Turnhalle.

Vortrag mit dem Film im Stadttheater Kamenz

Fast genau 98 Jahre nach der Uraufführung wird der Film wieder öffentlich gezeigt. Stadtarchivar Thomas Binder stellt ihn am Sonntag, 22. November, um 16.30 Uhr in einem Vortrag im Großen Saal des Stadttheaters Kamenz vor. Die Mitteilung steht auf kamenz.de.

Red./Presseinformation

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Foto: Stadt Kamenz (Aufmacher).
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