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Anlagebetrüger: Mann aus Großharthau verliert 50.000 Euro

Über eine Werbeplattform kam der Kontakt zustande, danach ging es in zwei Schritten: erst 20.000 Euro auf ein britisches Konto, dann noch einmal knapp 30.000 Euro auf ein niederländisches. Am Ende brach der Kontakt ab.

Anlagebetrüger: Mann aus Großharthau verliert 50.000 Euro
Symbolbild. Foto: Coernl/Pixabay

Zwei Überweisungen, zwei Länder

Der Fall zog sich nach Angaben der Polizei über den August. Ein Mann aus Großharthau wurde über die Plattform „VONLOR INVEST“ auf verschiedene Anlagemöglichkeiten aufmerksam und nahm Kontakt auf. Vermittelt wurde er an eine vermeintliche Investmentfirma mit Sitz in der Schweiz, die ihm eine hohe Rendite versprach. Er überwies rund 20.000 Euro auf ein britisches Konto.

Damit war es nicht vorbei. Über eine Seite, die sich als die bekannte Vergleichsplattform CHECK24 ausgab, zahlte er noch einmal knapp 30.000 Euro ein, diesmal auf ein niederländisches Konto. Danach brach der Kontakt ab, das Geld war weg. Bei der Polizei bekannt wurde der Fall am Dienstag, die Ermittlungen dauern an.

Das Muster ist typisch: Eine erste Plattform weckt das Interesse und vermittelt weiter, die zweite Zahlung läuft über einen bekannten Markennamen, und die Konten liegen im Ausland. Wer unsicher ist, kann bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nachsehen, ob ein Anbieter in Deutschland überhaupt zugelassen ist.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Bautzen

Weißenberg: Auf der A 4 in Richtung Görlitz fiel einer Streife der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen am Dienstagmittag ein grauer Audi Q5 auf, dessen Kennzeichen zu einem weißen Fahrzeug desselben Typs gehörten. Am Parkplatz Wiesaer Forst wurde der Fahrer vorläufig festgenommen. Der Wagen im Wert von rund 45.000 Euro war in der Nacht zuvor im nordrhein-westfälischen Kerpen gestohlen worden und wurde sichergestellt. Am Mittwoch wurde der Mann einem Haftrichter vorgeführt; über die Fortdauer der Freiheitsentziehung war zunächst nicht entschieden.
Lohsa: Im Ortsteil Hermsdorf/Spree verunglückte am Dienstagabend ein 21-Jähriger mit seinem Quad. Er fuhr vor der Spreebrücke auf einem geschotterten Feldweg, kam in einer Linkskurve nach rechts ab und prallte gegen das Brückengeländer. Schwer verletzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden liegt bei rund 10.000 Euro.
Bernsdorf: An der Alten Schulstraße verschwanden zwischen Montag und Dienstag etwa zwei Meter Kupferfallrohr von einer Kirche. Der Wert liegt bei rund 80 Euro, der Kriminaldienst ermittelt.
Hoyerswerda: An der Albert-Einstein-Straße wurde am Dienstagnachmittag ein E-Bike der Marke Cube im Wert von etwa 3.600 Euro gestohlen. Die Polizei fahndet nach dem Rad.
Kamenz: Vor der Grundschule im Ortsteil Wiesa kontrollierte eine Streife am Dienstag knapp zwei Stunden lang das Tempo 30. Von 27 gemessenen Fahrzeugen waren vier zu schnell, eines davon im Bußgeldbereich: 53 km/h, dafür ein Punkt und 115 Euro.
Wilthen: Im Ortsteil Tautewalde maß ein Team am Dienstag fünf Stunden lang die Geschwindigkeit auf der Hauptstraße.

Red./Presseinformation

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Foto: Coernl/Pixabay (Aufmacher).
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