Bischofswerda erinnert am 9. November an seine Stolpersteine
Lokalhistoriker Mathias Hüsni spricht am Montag in der Stadtbibliothek Bischofswerda über die Stolpersteine vor der Bischofstraße 15 und das Schicksal der Familie Hoffmann. Der Eintritt ist frei.
Vor der Bischofstraße 15 in Bischofswerda liegen drei Stolpersteine. Sie sind sehr präsent und werden trotzdem kaum wahrgenommen, schreibt die Stadtbibliothek. Am Montag, 9. November, holt sie die Steine gedanklich ins Haus: Ab 16 Uhr berichtet Lokalhistoriker Mathias Hüsni in der Stadtbibliothek Bischofswerda.
Familie Hoffmann und die Stolpersteine in Bischofswerda
Hüsni geht darauf ein, wo sich in den Geschichtsbüchern Lücken auftun und woran gerade heute erinnert werden muss. Dazu gehören die drei Schicksale hinter den Stolpersteinen. Sie erinnern an die Familie Hoffmann, die 1942 durch die Gewalttaten der Nationalsozialisten auseinandergerissen wurde und erst durch die Gedenksteine wieder nach Bischofswerda zurückgefunden hat.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Auskunft gibt das Bibliothekspersonal während der Öffnungszeiten. Die Ankündigung steht auf bischofswerda.de.
Red./Presseinformation
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Foto: Aniko Heinze, Stadtbibliothek Bischofswerda (Aufmacher).
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