Bischofswerda › Bildung auch Rathaus
Bischofswerdaer Oberschüler bringen Calisthenics-Park ins Rathaus
Achtklässler der Oberschule Bischofswerda haben in einem Kommunalprojekt Anträge an die Stadt erarbeitet. Beim Oberbürgermeister gab es Zusagen für einen Calisthenics-Park und den Schulhof.
Drei Tage lang haben sich die Achtklässler der Oberschule Bischofswerda vom 7. bis 9. Oktober mit ihrer Stadt beschäftigt. Das Kommunalprojekt hatten die Gemeinschaftskundelehrkräfte geplant. Die Jugendlichen sollten kommunalpolitische Abläufe kennenlernen, eigene Ideen einbringen und Mitbestimmung praktisch ausprobieren.
Wie die Oberschüler Bischofswerda unter die Lupe nahmen
Am ersten Tag erkundeten sie die Stadt bei einem Rundgang, unter anderem den Gewerbepark am Drebnitzer Weg, und notierten, was sich verbessern ließe. Am zweiten Tag arbeiteten sie in Gruppen Anfragen und Anträge aus, unterstützt von den Stadträten Dr. Grüber und Fichte sowie vom stellvertretenden Oberbürgermeister Saring. Die Ideen reichten von einem Einkaufszentrum über überdachte Tribünen im Stadion Wesenitzpark und einen Stadtpark vor dem Sporthotel bis zum Kulturhaus und zu den Bushaltestellen.
Am dritten Tag stellten die Gruppen ihre Vorschläge in der Aula vor. Achtklässler und Schülerrat wählten die drei überzeugendsten aus: einen Calisthenics-Park, einen rund um die Uhr geöffneten Laden und die weitere Gestaltung des Schulhofs.
Was Oberbürgermeister Holm Große in Bischofswerda zusagte
Am 29. Oktober trugen die Schüler ihre Anträge im Rathaus Oberbürgermeister Prof. Dr. Holm Große vor. Zwei Beschlüsse fielen einstimmig. Für den Calisthenics-Park sollen die Schüler mit Fachleuten konkrete Vorstellungen zu Geräten und Finanzierung vorlegen. Der Oberbürgermeister sagte Hilfe bei der Standortsuche und beim Einwerben von Spenden zu, verwies aber auch auf klare Zuständigkeiten für Pflege und Wartung.
Für den Schulhof soll der Schülerrat erste umsetzbare Maßnahmen benennen. Der Förderverein hält dafür Spenden bereit, die vor etwa drei Jahren gesammelt wurden. Das Vorhaben am Schulstandort Kirchstraße ist bereits im Fördergebiet „Stadtmitte Schiebock“, die Fördermittel sind beantragt. Große will einen Fachplaner beauftragen lassen und das Projekt im Haushalt 2027/2028 berücksichtigen. Den 24-Stunden-Laden müsste ein privater Betreiber übernehmen, die Stadt kann vermitteln. Die Mitteilung steht auf bischofswerda.de.
Red./Presseinformation
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