1,46 Millionen Euro für sauberen Boden in Großharthau
Auf dem Gelände der Alten Schäferei stecken Blei und Benzo(a)pyren im Boden. 4.700 Quadratmeter werden ausgehoben, danach soll dort gewohnt und gearbeitet werden.
Die Landesdirektion Sachsen hat der Alte Schäferei Grundbesitz GmbH rund 1,46 Millionen Euro bewilligt. Damit soll belasteter Boden im Bereich des ehemaligen Schafstalls in Großharthau saniert werden.
Die Arbeiten kosten rund 1,9 Millionen Euro. 77 Prozent davon kommen aus Fördermitteln: 60 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, 17 Prozent vom Freistaat. Die verbleibenden 23 Prozent, rund 436.000 Euro, trägt das Unternehmen selbst.
Blei und Benzo(a)pyren über den Prüfwerten
Die Schadstoffe stammen aus der früheren Nutzung des Grundstücks: erst als Maschinenpark für landwirtschaftliche Geräte, später als Fläche zum Ablagern, Zwischenlagern, Sortieren und Aufbereiten von Abfällen. In den oberflächennahen Schichten wurden erhöhte Gehalte von Benzo(a)pyren und Blei gemessen, die die zulässigen Prüfwerte überschreiten und damit eine Gefährdung darstellen.
Ausgehoben und fachgerecht entsorgt wird der Boden im Bereich der geplanten Bebauung – rund 4.700 Quadratmeter. Genutzt werden soll das Grundstück danach sowohl gewerblich als auch zum Wohnen.
„Damit aus belastetem Boden wieder ein Ort zum Arbeiten und Wohnen werden kann, muss zunächst gründlich aufgeräumt werden“, sagt Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen.
Red./Presseinformation
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