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Niesky › Wirtschaft

Niesky steckt 8,2 Millionen Euro in eine Biomasse-Heizzentrale

Die Stadtwerke bauen am alten Hackschnitzelkraftwerk. 3.830 Tonnen Kohlendioxid sollen wegfallen – einen Termin und einen Preis nennen sie noch nicht.

Niesky steckt 8,2 Millionen Euro in eine Biomasse-Heizzentrale
Niesky. Für eine Beurkundung müssen Bürger künftig in die Nachbarstädte. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Hinter der Fördersumme, die das Wirtschaftsministerium am Montag für Niesky gemeldet hat, steht ein Umbau am bestehenden Standort. Auf unsere sechs Fragen hat Geschäftsführer Robert Mälzer geantwortet.

Die geplante Biomasse-Heizzentrale entsteht am Standort des ehemaligen Holzhackschnitzelheizkraftwerks. Vorhandene Gebäude und Technik sollen so weit wie möglich weiter genutzt und in das neue Konzept eingebunden werden. Vorgesehen sind Biomasseheizkessel, eine Power-to-Heat-Anlage und Wärmespeicher.

8,2 Millionen Euro, davon 6,4 Millionen gefördert

Das Gesamtvolumen beträgt nach aktuellem Planungsstand rund 8,2 Millionen Euro. Bis zu 6,4 Millionen kommen aus dem europäischen Fonds für einen gerechten Übergang und vom Freistaat, den Rest tragen die Stadtwerke selbst. Versorgt wird damit das bestehende Fernwärmenetz der Stadt mit derzeit rund 1.900 Abnahmestellen.

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Ersetzt werden soll vor allem Heizöl. Nach derzeitiger Berechnung sinken die Kohlendioxid-Emissionen gegenüber heute um rund 3.830 Tonnen im Jahr.

Kein Termin, kein Preis

Zwei Fragen beantwortet Mälzer bewusst nicht. Zum Zeitplan: Man befinde sich derzeit in der Vergabe der Fachplanung, ein belastbarer Termin für die Aufnahme der Wärmeversorgung lasse sich noch nicht nennen. Und zum Wärmepreis: Eine belastbare Aussage sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, die technische und wirtschaftliche Ausgestaltung stecke noch in der Planung. Ziel sei eine Versorgung, die „langfristig sicher, nachhaltig und wirtschaftlich leistbar“ ist.

Niesky ist einer von fünf Versorgern in der Oberlausitz, die aus dem Förderaufruf Geld bekommen haben. Die Übersicht über alle Bewilligungen steht hier.

Red./Presseinformation

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Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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