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Schirgiswalde-KirschauBlaulicht

Frau holt Fußball aus dem Gleis und stoppt sieben Züge

Ein Regionalexpress musste am Dienstagabend bei Schirgiswalde eine Notbremsung einleiten. Als die Bundespolizei eintraf, stand die Frau immer noch im Gleis und diskutierte mit dem Lokführer.

Frau holt Fußball aus dem Gleis und stoppt sieben Züge
Der Bahnhof Schirgiswalde-Kirschau. Archivbild. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Zug kam kurz vor der Frau zum Stehen

Um 17.50 Uhr musste der Regionalexpress zwischen Zittau und Bischofswerda nach Angaben der Bundespolizei eine Notbremsung durchführen. Auf freier Strecke darf der Zug dort bis zu 120 Stundenkilometer fahren; er kam kurz vor der Person zum Stehen.

Als die Beamten eintrafen, befand sich die 46-Jährige noch immer im Gleis und hatte sich verbal mit dem Triebfahrzeugführer auseinandergesetzt. Sie gab an, neben der Bahnstrecke zu wohnen und nur den Fußball ihres Kindes zurückholen zu wollen, der versehentlich über die Gleise geschossen worden war. Außerdem lebe sie schon lange dort und kenne die Fahrzeiten.

Verletzt wurde niemand. Der Zughalt führte nach Angaben der Bundespolizei aber zu Verspätungen bei sieben Zügen und zu fünf Teilausfällen. Die Beamten belehrten die Frau und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Zwei weitere Fälle der Bundespolizei

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Zittau: Ein 44-jähriger Ägypter meldete sich am Dienstagvormittag auf der Friedensstraße zur Einreisekontrolle. Er besitzt zwar einen gültigen tschechischen Aufenthaltstitel, sein Reisepass war allerdings seit Februar abgelaufen. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise kam er in Gewahrsam, wurde angezeigt und anschließend nach Polen zurückgewiesen.

Neugersdorf: Bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters auf der S 148 fanden Beamte am Dienstagabend im Rucksack eines 49-jährigen Mitfahrers ein Springmesser mit 8,5 Zentimeter Klingenlänge. Die Waffe ist in Deutschland verboten, sie wurde sichergestellt und eine Anzeige gefertigt.

Ein Bekannter aus der Vorwoche

Der 35-Jährige, den die Bundespolizei am Montag mit 2,82 Promille am Bautzener Bahnhof in Schutzgewahrsam genommen hatte, fiel tags darauf erneut auf: In Bischofswerda holten ihn die Beamten aus der Zugtoilette, gemessen wurden diesmal 2,18 Promille. Ein Ticket hatte er nicht gelöst; er muss sich wegen Erschleichens von Leistungen verantworten und blieb auf freiem Fuß.

Über den Montag hatten wir berichtet:

Frau täuscht Ohnmacht vor und tritt Beamtin am Bahnhof

Red./Presseinformation

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Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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