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Neukirch/LausitzPanorama

Neukirch baut Spielhaus ab – ein Brief an die Zerstörer

Auf dem Spielplatz Kaffeekanne wird immer wieder demoliert. Das „Hexenhäuschen“ und der Unterstand halten der Sicherheit nicht mehr stand und kommen weg. Im Amtsblatt wendet sich die Hauptamtsleiterin direkt an die Täter – mit einer Einladung zum Gespräch.

Neukirch baut Spielhaus ab – ein Brief an die Zerstörer
Spielhäuser dieser Bauart stehen an vielen Orten in der Oberlausitz. Symbolbild aus Hirschfelde. Foto: Dr. Bernd Gross, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Zwei Bauten kommen weg

Der Spielplatz Kaffeekanne auf dem Rittergutgelände wird nach Angaben der Gemeinde wiederholt beschädigt. Es gehe nicht nur um Scherben, die der Bauhof täglich zusammenkehre, heißt es im Amtsblatt. Das kleine „Hexenhäuschen“ sei so stark beschädigt, dass es der Sicherheit nicht mehr standhalte; der Bauhof baut es ab. Dem Unterstand geht es genauso – auch er wird entfernt.

„Warum?“

Ricarda Rähder, Hauptamtsleiterin der Gemeinde, schreibt in der Ausgabe einen offenen Brief. Überschrift: „An die Zerstörer unseres Spielplatzes Kaffeekanne!“ Darin heißt es: „Warum zerstört Ihr einen friedlichen Ort für unsere Kleinsten, die vielleicht sogar Geschwister oder Familienmitglieder sind?“

Die Gemeinde stecke viel Geld in Reparaturen und Aufräumarbeiten, so Rähder – Geld, das auch in Freizeitangebote fließen könnte. Deshalb der zweite Teil des Briefes: Sie und Bürgermeister Jens Zeiler laden die Verursacher zum Gespräch ein, Termine über das Sekretariat unter 035951 25111. „Was fehlt an Freizeitangeboten? Wie können wir diese unkontrollierte Zerstörung in andere Dinge umwandeln, die unseren Ort lebenswert und schöner machen? Wir verurteilen nicht, wir suchen nach Lösungen – am besten gemeinsam.“

Was die Gemeinde von Anwohnern erwartet

Wer etwas beobachtet, soll es zur Anzeige bringen – über den Notruf 110 oder bei den Bürgerpolizisten des Reviers Bautzen. Man müsse nicht vor Ort bleiben, aber für Rückfragen erreichbar sein, schreibt die Gemeinde.

Red./Presseinformation

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Foto: Dr. Bernd Gross, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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