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Zittau bewirbt sich um die Landesgartenschau 2032

Der Stadtrat hat am 3. September mit großer Mehrheit beschlossen, sich um die Sächsische Landesgartenschau 2032 zu bewerben. Im Konzept stehen die alten Robur-Hallen am Bahnhof, das Bahnhofsumfeld und die Mandau. Am Sonntag wird es auf dem Marktplatz vorgestellt.

Zittau bewirbt sich um die Landesgartenschau 2032
Auf dem Zittauer Marktplatz wird das Konzept am Sonntag vorgestellt. Foto: Erik-Holm Langhof, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Vier Bausteine unter einem Namen

Die Bewerbung läuft unter dem Leitgedanken „Lost & Found“ und gehört zum städtischen Dachprojekt GreenZitty. Vier räumliche Bausteine bilden das Konzept:

GreenCity: eine klimaresiliente Innenstadt, mit einem „Grünen Ring“ um den historischen Kern.
GreenCampus: die Hochschule stärker mit der Stadt verzahnen.
GreenWork: Gewerbestandorte zukunftsfähig machen, unter anderem am Martin-Wehnert-Platz.
Mandautal: die Mandau als grünes Band durch die Stadt aufwerten.

Als Ausstellungsschwerpunkt sind die ehemaligen Robur-Gebäude am Bahnhof vorgesehen – dort könnte die Blumenhalle entstehen. Auch das Bahnhofsumfeld soll aufgewertet werden, die Schmalspurbahn ist als Mobilitätsachse gedacht.

Was die Stadt ohnehin braucht – und was nicht

Oberbürgermeister Thomas Zenker ordnet die Bewerbung in einen längeren Zeitraum ein: „Wir bewerben uns nicht einfach um eine große Veranstaltung. GreenZitty ist der langfristige Weg, die Landesgartenschau 2032 wäre ein toller Meilenstein.“

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Zugleich macht er klar, dass nicht alles finanzierbar ist. Investitionen müssten stark priorisiert werden; im Haushaltsprozess werde unterschieden zwischen notwendigen Stadtaufgaben, Maßnahmen, die sich durch die Gartenschau sinnvoll beschleunigen ließen, und Projekten, die es nur wegen der Veranstaltung gäbe. „Wir werden sehr genau unterscheiden: Was braucht Zittau ohnehin? Was kann durch die Landesgartenschau sinnvoll beschleunigt werden?“ Eine Summe nennt die Stadt bislang nicht.

Wie es weitergeht

Die Bewerbung muss bis zum 31. Oktober 2026 beim Freistaat eingereicht sein. Der entscheidet bis zum Jahresende, welche Stadt den Zuschlag bekommt.

Vorher können sich Zittauerinnen und Zittauer das Konzept ansehen: Am Sonntag, dem 13. September, steht es von 10 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz – demselben Tag, an dem auch der Tag des offenen Denkmals läuft. Am 7. Oktober folgt um 18 Uhr eine Einwohnerversammlung im Rathaus.

Red./Presseinformation

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Foto: Erik-Holm Langhof, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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