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Dresden und UmlandVerkehr auch Bautzen, Ottendorf-Okrilla

Schnellladepark an der A 13 offen, zwei folgen an der A 4

Die Autobahn GmbH hat an der A 13 bei Dresden ihren ersten sächsischen Schnellladepark an einem Rastplatz ohne Tankstelle eröffnet. Zwei der nächsten Standorte liegen an der A 4 in unserem Gebiet: „Am Eichelberg“ bei Ottendorf-Okrilla und „Löbauer Wasser“ östlich von Bautzen.

Schnellladepark an der A 13 offen, zwei folgen an der A 4
Der neue Ladepark auf dem Parkplatz Wiesenholz Ost an der A 13. Foto: Autobahn GmbH des Bundes

Sechs Ladepunkte je Rastplatz

Eröffnet wurden am Mittwoch die Ladeparks auf den Parkplätzen Wiesenholz Ost und West an der A 13 bei Dresden. Es sind die ersten beiden von acht Anlagen, die die Autobahn GmbH in Sachsen an unbewirtschafteten Rastanlagen plant – also an Parkplätzen ohne Tankstelle und Raststätte.

Auf jeder der beiden Anlagen stehen sechs Ladepunkte zur Verfügung, verteilt auf drei Säulen mit je zwei Anschlüssen. Jeder Anschluss liefert bis zu 400 Kilowatt. Nach Angaben der Autobahn GmbH reicht das rechnerisch, um einen Mittelklassewagen in zehn Minuten für 300 bis 500 Kilometer zu laden. Teilen sich zwei Fahrzeuge eine Säule, bleiben je Fahrzeug mindestens 200 Kilowatt. Bezahlt werden kann mit allen gängigen Ladekarten sowie mit Debit- und Kreditkarte.

Zwei der nächsten Standorte liegen an der A 4

Insgesamt sollen in Sachsen 40 Schnellladepunkte an solchen Rastplätzen entstehen. Neben Wiesenholz nennt die Autobahn GmbH dafür drei weitere Anlagen, zwei davon an der A 4 und damit in unserem Gebiet:

Am Eichelberg Nord und Süd: an der A 4 bei Ottendorf-Okrilla, östlich der Anschlussstelle Hermsdorf.
Löbauer Wasser Nord und Süd: an der A 4 östlich von Bautzen, hinter der Anschlussstelle Bautzen-Ost in Richtung Görlitz.
Am Nöthnitzgrund Ost und West: an der A 17 südlich von Dresden.
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Wann die Arbeiten dort beginnen und wann die Säulen stehen sollen, nennt die Mitteilung nicht.

Was dahintersteckt

Die Anlagen gehören zum Deutschlandnetz, mit dem das Bundesverkehrsministerium bundesweit 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte schaffen will – rund 900 Standorte in Städten und auf dem Land, 200 direkt an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Der Bund investiert dafür nach eigenen Angaben rund 2,3 Milliarden Euro; gebaut wird von privaten Unternehmen im Auftrag des Ministeriums. Die Wiesenholzer Anlagen betreibt TotalEnergies Charging Solutions.

„Insgesamt bauen wir mit dem Deutschlandnetz an den Autobahnen 1.000 Schnellladepunkte an 200 Standorten auf“, sagt Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH. Langfristig sollen es an den Autobahnen 4.000 Ladepunkte werden, geplant so, dass alle zehn Fahrminuten eine Ladesäule erreichbar ist.

Red./Presseinformation

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Foto: Autobahn GmbH des Bundes (Aufmacher).
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