Hochschule Zittau weiht Windbaum und Makerspace ein
Ein knapp zehn Meter hoher Metallbaum mit Windgeneratoren und Solarblättern speist seit dem Frühjahr Strom auf dem Campus ein. Am Donnerstag wird er gemeinsam mit der offenen Werkstatt offiziell übergeben.
Auf dem Zittauer Campus der Hochschule Zittau/Görlitz steht seit Ende März ein knapp zehn Meter hoher Metallbaum, der grüne, rotierende Windgeneratoren mit photovoltaischen »Blättern« kombiniert. Die Konstruktion ist ans Stromnetz angeschlossen und speist ein. Am Donnerstag, 1. Oktober, wird sie gemeinsam mit dem Makerspace an der Theodor-Körner-Allee offiziell übergeben – am selben Tag feiert die Hochschule um 15.30 Uhr in der Johanniskirche ihre Immatrikulation.
Messsensorik für Vorlesungen und Labore
Der Baum ist kein Dekorationsstück, sondern ein Lehrgerät. Er ist mit Messsensorik ausgestattet, sodass sich die Betriebsdaten erfassen und in Vorlesungen und Laboren auswerten lassen – etwa zu der Frage, wie sich erneuerbare Energien auf das Netz auswirken. Entwickelt haben ihn Egmont Schreiter von der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, Sebastian Braun vom Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik sowie Cezary Dzienis.
»Mit dem Wind-Photovoltaik-Baum erweitert die Hochschule ihre Infrastruktur für praktische Wissenschaftskommunikation«, sagt Rektor Alexander Kratzsch. Finanziert wurde das Vorhaben über die Bildungsinitiative ZukLOS aus Mitteln, die der Freistaat zur Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern bereitstellt.
Lasercutter, Roboterarm und Nähmaschine
Aus derselben Initiative stammt der Makerspace im Haus 4c an der Theodor-Körner-Allee 16. Die offene Werkstatt steht Schülern, Lehrkräften, Eltern, Studierenden, Hochschulmitarbeitern und regionalen Bildungspartnern offen. Zur Ausstattung gehören ein Lasercutter, ein 3D-Drucker, ein sechsachsiger Roboterarm, Nähmaschinen, ein Plotter und eine Lötstation, dazu Whiteboard, Licht- und Tontechnik sowie bewegliches Mobiliar.
Die Öffnungszeiten wechseln und stehen im Online-Kalender der Hochschule; betreut wird der Raum von sogenannten Raumbuddys. Fragen nimmt die Hochschule unter makerspace@hszg.de entgegen.
Red./Presseinformation
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