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ZittauBlaulicht auch Mittelherwigsdorf, Oderwitz

Kabeldiebe an der Bahnstrecke bei Zittau und Oderwitz

An zwei Stellen der Strecke Bischofswerda–Zittau haben Unbekannte am Wochenende Bahnkabel zerschnitten und zum Abtransport bereitgelegt: in Zittau rund 55 Kilogramm Kupfer, zwischen Mittelherwigsdorf und Niederoderwitz elf Stücke von je 35 Metern. Die Bundespolizei ermittelt.

Kabeldiebe an der Bahnstrecke bei Zittau und Oderwitz
Die durchtrennten Kabelenden, aufgenommen von der Bundespolizei. Foto: Bundespolizeiinspektion Ebersbach

Offener Kabelschacht in Zittau

Den ersten Fund meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn am Samstag um 17.25 Uhr: In Zittau stand ein Kabelschacht offen. Aus mehreren Kupferkabeln waren Stücke herausgeschnitten, nach Schätzung der Bundespolizei etwa 55 Kilogramm. Die Beamten stellten mehrere Tatwerkzeuge sicher, die jetzt kriminaltechnisch untersucht werden.

385 Meter zwischen Mittelherwigsdorf und Niederoderwitz

In der Nacht zum Montag um 1.27 Uhr meldete die Notfallleitstelle eine Störung am Signalkabel zwischen Mittelherwigsdorf und Niederoderwitz. Einsatzkräfte suchten den Bereich mit einem Diensthund ab, trafen aber niemanden mehr an.

Sie fanden elf durchtrennte Teilstücke von je 35 Metern Länge – zusammen 385 Meter. Auch dort handelt es sich um Kupferkabel, auch dort blieb Tatwerkzeug zurück.

Was die Bundespolizei noch klären muss

Die Bundespolizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und Störung öffentlicher Betriebe. Sie geht davon aus, dass das Kupfer bei Schrotthändlern verkauft werden sollte.

Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest. Auch ob und wie viele Züge ausfielen oder Verspätung hatten, ist nach Angaben der Behörde Teil der weiteren Ermittlungen – ebenso, welche Hinweise sich aus den sichergestellten Werkzeugen ergeben.

Red./Presseinformation

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Foto: Bundespolizeiinspektion Ebersbach (Aufmacher).
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