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Radeberg › Wirtschaft

Radeberg baut für 15,7 Millionen Euro seine Wärme um

Am Heizhaus in der Schillerstraße entsteht eine Anlage, die 2.300 Wohnungen zu 30 Prozent regenerativ versorgen soll. Billiger wird die Fernwärme dadurch nicht.

Radeberg baut für 15,7 Millionen Euro seine Wärme um
Radeberg. Das Heizhaus der WVR steht in der Schillerstraße. Foto: Bybbisch94, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die WVR Wärmeversorgung Radeberg stellt ihre Wärmeerzeugung auf erneuerbare Energie um. Auf Nachfrage von OBERLAUSITZ aktuell hat Geschäftsführer Matthias Mehnert die Eckdaten genannt – und eine Frage beantwortet, die viele Kundinnen und Kunden zuerst stellen dürften.

15,7 Millionen Euro, davon 6 Millionen aus eigener Tasche

Die Anlage entsteht am Heizhaus in der Schillerstraße. Die Gesamtinvestition beträgt rund 15,7 Millionen Euro, davon trägt die WVR etwa 6 Millionen selbst. Den Rest deckt die Förderung aus dem Fonds für einen gerechten Übergang, die das Wirtschaftsministerium am Montag bewilligt hat.

Versorgt werden sollen damit rund 180 Objekte mit insgesamt etwa 2.300 Wohneinheiten – zu 30 Prozent regenerativ. Die Anlage ersetzt bestehende Erdgaskessel; gerechnet wird mit einer Einsparung von rund 2.900 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten.

Regelbetrieb erst 2030

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Der Zeitplan reicht weit: Ende 2026 wird die Planungsleistung ausgeschrieben. Läuft alles planmäßig, beginnen die Bauarbeiten im zweiten Quartal 2028, der Regelbetrieb soll im Januar 2030 aufgenommen werden. Bildmaterial gibt es noch nicht – das Vorhaben steckt in der konzeptionellen Phase.

Die Preise sinken nicht

Auf die Frage, was das für den Wärmepreis bedeutet, antwortet Mehnert ohne Umschweife: „Diese Investition transformiert die bestehende Wärmeversorgung. Trotz der hohen Förderquote ist eine Reduktion der Fernwärmepreise nicht darstellbar.“

Radeberg hatte seinen kommunalen Wärmeplan im September beschlossen. Welche weiteren Versorger in der Oberlausitz gefördert werden, steht in unserer Übersicht.

Red./Presseinformation

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Foto: Bybbisch94, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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