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19 Kilometer durch fünf Seen: Petrová schafft ihr Projekt
Sechs Stunden und 25 Minuten reine Schwimmzeit, 18,93 Kilometer, fünf Seen: Die tschechische Langstreckenschwimmerin Pavla Petrová hat am Donnerstag den Seenverbund durchquert – vom Stadthafen Senftenberg bis zum Stadtstrand Großräschen.
Start 6.45 Uhr, Ziel 14.20 Uhr
Um 6.45 Uhr startete Pavla Petrová am Stadthafen Senftenberg, um 14.20 Uhr erreichte sie den Stadtstrand Großräschen. Dazwischen lagen der Senftenberger See, der Geierswalder See, der Partwitzer See, der Sedlitzer See und der Großräschener See – insgesamt 18,93 Kilometer. Es ist die längste Distanz, die sie bislang im Freiwasser bewältigt hat.
Die Bedingungen waren gut: Auf allen fünf Seen lagen die Wassertemperaturen zwischen 18,3 und 18,6 Grad. Auf den ersten Kilometern begleiteten sie die Senftenberger Triathleten. Auf dem Sedlitzer und dem Großräschener See kamen Wellen und Gegenwind dazu; ihr Tempo hielt sie trotzdem. Schon gegen 10 Uhr war sie in der Mitte des Partwitzer Sees und damit vor ihrem Zeitplan.
Die Verbindungskanäle passierte sie nach den Sicherheitsvorgaben per Boot, jeweils zu den regulären Einfahrtszeiten und ohne Wartezeit.
Wer sie begleitet hat
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Für die Sicherheit auf dem Wasser sorgte zunächst ein Team der Wasserwacht Senftenberg mit drei Einsatzkräften sowie Hagen Aust, Sicherheitsleiter der Wasserwacht Hoyerswerda. Ab dem Geierswalder See übernahm die Wasserwacht Hoyerswerda mit zwei weiteren Einsatzkräften. Dazu kam ein vierköpfiges Team aus Familie und Freunden auf dem Begleitboot; einer von ihnen schwamm die letzten Kilometer mit.
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Mediadaten anfordern„Sie ist richtig zügig geschwommen, wie eine Maschine“, sagte Hagen Aust nach dem Zieleinlauf.
„Nicht bezwingen, sondern verbinden“
Petrová selbst hatte vorher gesagt, es gehe ihr nicht darum, die fünf Seen zu bezwingen, sondern sie miteinander zu verbinden. Nach dem Ziel sprach sie von einem Gefühl der Verbundenheit – „mit den Menschen, die mich begleitet haben, und mit der Landschaft des Lausitzer Seenlandes“.
Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, verband das Projekt mit der Geschichte der Region: Aus ehemaligen Tagebauen sei eine Wasserlandschaft entstanden, „die Menschen, Orte und Regionen verbindet“.
Gedankt hat die Schwimmerin unter anderem den Wasserwachten Senftenberg und Hoyerswerda, den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Bautzen und den Zweckverbänden Lausitzer Seenland in Sachsen und Brandenburg.
Red./Presseinformation
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