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Dresden und UmlandSport

Elbflorenz empfängt Leipzig zum ersten Zweitliga-Derby

Am Sonntagabend treffen der HC Elbflorenz Dresden und der SC DHfK Leipzig erstmals in einem Ligaspiel aufeinander. Die BallsportARENA ist ausverkauft, beide Teams stehen bei 6:0 Punkten.

Elbflorenz empfängt Leipzig zum ersten Zweitliga-Derby
Die BallsportARENA ist die Heimstätte des HC Elbflorenz. Los geht die Saison allerdings auswärts. Foto: LED287, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Noch nie so viele Karten verkauft

Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr in der BallsportARENA an der Weißeritzstraße. Der HC Elbflorenz hat nach eigenen Angaben für kein Spiel seiner Vereinsgeschichte so viele Karten verkauft; die Halle ist restlos ausverkauft, die Nachfrage lag deutlich darüber.

Beide Mannschaften verfolgen dasselbe Ziel: Leipzig will nach elf Jahren Bundesliga den direkten Wiederaufstieg, Dresden nach Platz drei in der vergangenen Saison ebenfalls nach oben. Nach drei Spieltagen stehen beide bei 6:0 Punkten. Die Dresdner erzielten im Schnitt 39 Tore pro Partie, zuletzt gab es ein 42:26 beim TUSEM Essen – jenem Klub, der Leipzig im DHB-Pokal nach doppelter Verlängerung mit 36:33 ausgeschaltet hatte.

Ein Trainer gegen seinen alten Verein

Cheftrainer André Haber arbeitete viele Jahre beim SC DHfK, erst im Nachwuchs, später als Co- und Cheftrainer der Bundesligamannschaft. Bis 2022 stand der gebürtige Leipziger dort an der Seitenlinie. „Für mich persönlich ist das mit Sicherheit eines der besondersten Spiele meiner Karriere bis hierhin“, sagt er. Vor der individuellen Klasse des Gegners hat er Respekt, stellt aber klar: „Am Ende des Tages werden am Sonntag nicht die besten Individualisten gesucht, sondern die beste Mannschaft.“

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Auch für Kreisläufer Oliver Seidler ist die Partie besonders – er wurde in Leipzig geboren und spielte dort bis zur Männermannschaft. Eine Stärke der Dresdner sieht er in der Abwehr: „Wir haben einen guten Plan, dazu ganz viel Power und ganz viel Emotionen.“

Ein Absteiger mit Erstliga-Anspruch

Leipzig hat nach dem Abstieg einen großen Teil des Bundesliga-Kaders gehalten, darunter Tomáš Mrkva, Franz Semper, Dean Bombač und Moritz Preuss. Der Etat wurde auf rund fünf Millionen Euro reduziert und liegt damit für die 2. Liga weiterhin sehr hoch. Geschäftsführer Karsten Günther hat den Anspruch so formuliert: „Wir wollen der 19. Bundesligist sein.“

In der Vorbereitung gewann Leipzig unter anderem gegen Flensburg-Handewitt und Wisła Płock und setzte sich im Finale des Sachsen-Cups auch gegen den HC Elbflorenz durch. Das Spiel wird bei DYN übertragen.

Red./Presseinformation

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Foto: LED287, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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