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Tag des offenen Denkmals: Was am Sonntag bei uns öffnet
Am Sonntag öffnen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz weit über hundert Denkmale ihre Türen – Kirchen und Schlösser, aber auch ein Gefängnis, ein Wasserturm und eine Straßenbahn von 1928. Das Motto lautet in diesem Jahr „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Der Eintritt kostet fast überall nichts.
Bautzen: Auftakt an der Mönchskirchruine
Die Stadt beginnt um 10 Uhr an der Mönchskirchruine in der Großen Brüdergasse 24. Dort eröffnen der Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen, Heiko Nowak, und Alexander von Gersdorff, ein Nachfahre des Erbauers des Gersdorfschen Palais, den Tag.
Auf dem Klostergelände läuft das Programm dann bis 17 Uhr weiter: Stündlich führen Stadtführer auf den Wasserturm und über das Gelände, es gibt mittelalterliche Münzprägung, eine historische Mühlenbäckerei sowie Waffen und Rüstungen zum Anfassen. Um 10.30 Uhr feiert Superintendent Tilmann Popp einen Gottesdienst, um 13 Uhr spielt das Kleine Blasorchester der Kreismusikschule, dazwischen und am Nachmittag treten die Gebrüder Nonsens auf. Für Essen sorgt ein Schmiedegrill aus Niesky.
Neunzehn Objekte sind in Bautzen geöffnet. Die Alte Post am Postplatz 3 zeigt sich als Beispiel für das Jahresmotto: Aus dem früheren Post- und Fernmeldeamt ist ein Dienstleistungs- und Bildungszentrum geworden, das MDR-Regionalstudio, die Kreisvolkshochschule und die Tanzschule Mühlmann öffnen ihre Türen, dazu gibt es Stadtrundfahrten in einer historischen Postkutsche und Führungen um 11, 13 und 15 Uhr.
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Im Schillergymnasium führen Elftklässler um 11, 13 und 15 Uhr durch ihr 125 Jahre altes Haus, im Britze-Garten an der Bahnhofstraße gibt es um 13.30 Uhr eine Gartenführung und ab 15.30 Uhr Gartenmusik. Geöffnet sind außerdem die Gedenkstätte Bautzen, die Justizvollzugsanstalt, das Zuseum, das Haus der Sorben, die Domschatzkammer St. Petri, der Matthiasturm, der Nicolaiturm, das Gersdorfsche Palais und die Denkmallok 52 8056.
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Mediadaten anfordernSchon am Freitag, dem 11. September, lädt das Museum Bautzen um 19 Uhr zur Eröffnungsveranstaltung. Thomas Westphalen, Vorsitzender des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, spricht über Bodendenkmale und Infrastruktur und darüber, was die Ausgrabungen nach 1990 über das mittelalterliche Budissin verraten haben.
Görlitz: über 40 Objekte, Straßenbahn und Henkerhandwerk
In Görlitz sind die Gebäude, sofern nichts anderes angegeben ist, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Informationsstand der Denkmalschutzbehörde steht den ganzen Tag im Biblischen Haus an der Neißstraße 29.
Das Schlesische Museum feiert im Schönhof von 10 bis 18 Uhr ein Museumsfest mit Musik, Tanz und Handwerk. Das Theater Görlitz öffnet von 11 bis 17 Uhr zum 175-jährigen Jubiläum alle Türen. Der WUMAG-Triebwagen von 1928 fährt zwischen 10 und 14 Uhr als historische Straßenbahn zwischen Postplatz und Landeskrone. Im Scharfrichterhaus geht es unter dem Titel „Handwerk beim Henker“ von 10 bis 18 Uhr ums Mitmachen.
Auf der Liste stehen außerdem das Kühlhaus in Weinhübel, die Stadthalle, die Kathedrale St. Jakobus, der Kaisertrutz, das Heilige Grab, der Nikolaiturm, das Ständehaus, das Barockhaus und der Bismarckturm auf der Landeskrone. Für die Führung durch die Görlitzer Unterwelten um 10 und 15 Uhr gibt es Karten bei der Görlitz-Information am Obermarkt 32; sie kostet 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. In der Fleischerstraße zeigen der Textil-Themen-Treff und die Stadtmission unter dem Titel „DenkMal nach!“, wie lange ein Denkmal hält und wie kurz ein Kleidungsstück – allerdings nur bei trockenem Wetter.
Und außerhalb der beiden Städte
Wo das vollständige Programm steht
Das Portal tag-des-offenen-denkmals.de führt für den Landkreis Bautzen 67 und für den Landkreis Görlitz 75 Denkmale. Die Städte Bautzen und Görlitz haben eigene Programmhefte veröffentlicht, die auf bautzen.de und goerlitz.de als PDF bereitstehen. Änderungen sind bis zum Sonntag möglich; in Görlitz informiert darüber der Stand im Biblischen Haus.
Red./Presseinformation
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