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Baustart für Glasfaser in Elsterheide, Nebelschütz und Kamenz
Die Telekom hat das Förderprojekt Cluster 10 abgeschlossen, GlasfaserPlus übernimmt für die Cluster 12 und 15. Bei der Staffelstabübergabe im Stadttheater Kamenz nannte der Landkreis auch die Bilanz des fertigen Abschnitts.
352 Kilometer Tiefbau für 5.300 Adressen
Im Cluster 10 hat die Telekom nach Angaben des Landratsamtes mehr als 5.300 Adressen erschlossen. Dafür wurden 356 Netzverteiler gebaut und 352 Kilometer Tiefbau umgesetzt. Die Deckungslücke – also der Teil der Kosten, den die Förderung trägt – lag bei 68 Millionen Euro.
„Wir haben mit Cluster 10 einen wichtigen Teil des geförderten Ausbaus im Landkreis Bautzen umgesetzt“, sagt Axel Wenzke, Konzernbevollmächtigter der Telekom für die Region Ost. Nun übergebe man den Staffelstab an die Kollegen von GlasfaserPlus.
Wo die Bagger als Erstes anrücken
In den Clustern 12 und 15 baut GlasfaserPlus ein neues Netz für mehr als 8.200 Adressen. Geplant sind 350 Netzverteiler und rund 380 Kilometer Tiefbau, die Deckungslücke beträgt hier 35,5 Millionen Euro.
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Angefangen wird an drei Stellen: in den Gemeinden Elsterheide und Nebelschütz sowie in der Stadt Kamenz. „Die Baustarts in Elsterheide, Nebelschütz und Kamenz markieren den Auftakt“, sagt Jens-Olaf Berwig, CCO von GlasfaserPlus.
Der Landrat spricht von Wirtschaftsförderung
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Mediadaten anfordern„Glasfaser ist längst mehr als schnelles Internet. Sie ist ein entscheidender Standortfaktor und damit auch Wirtschaftsförderung für unseren Landkreis“, sagt Landrat Udo Witschas. Mit dem Abschluss von Cluster 10 und dem Start der beiden neuen Abschnitte baue der Landkreis auf dem Erreichten auf.
Beigeordnete Romy Reinisch nennt den Ausbau eine zentrale Aufgabe für den Landkreis: Davon profitierten Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen, Schulen und Verwaltungen.
Bund und Freistaat auf der Bühne
Zum Termin kamen auch Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sowie der sächsische Staatssekretär Sebastian Scheel.
Connemann verwies darauf, dass der Staat dort helfe, wo der Markt nicht ausbaue – dafür gebe es die Gigabitförderung. „Wer auf dem Land lebt, darf digital nicht abgehängt werden.“ Scheel kündigte an, der Freistaat werde den Ausbau weiter vorantreiben.
Mehr zum Glasfaserausbau
Red./Presseinformation
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