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DFB hilft beim Vereinsheim, auch Vereinen in der Oberlausitz
Mit der Initiative „Vereinsheim 2.0“ legt der Deutsche Fußball-Bund ein Handbuch, Planungsvorgaben und 16 Musterbauten vor. Das Angebot richtet sich an Vereine und Kommunen im ganzen Land – also auch an die in Bautzen und Görlitz.
Mehr als 70 Prozent besitzen ihr Haus selbst
In Deutschland gibt es nach Angaben des DFB knapp 24.000 Fußballvereine. Mehr als 70 Prozent von ihnen sind Eigentümer eines Vereinsheims – sie müssen sich also selbst um Sanierung, Heizung und Umkleiden kümmern.
Eine Umfrage des Amateurfußball-Barometers ergab, dass mehr als die Hälfte der Vereine mit dem eigenen Vereinsheim unzufrieden oder nur teilweise zufrieden ist. Der Verband nennt als Grund, dass zahlreiche Gebäude in die Jahre gekommen seien; bei einigen sei Abriss und Neubau die sinnvollste Lösung.
Eine Lücke, die der DFB selbst benennt
Bei Kunstrasen und LED-Flutlicht waren der DFB und seine Landesverbände in den vergangenen Jahren bereits aktiv. Für Vereinsheime gilt das nach eigener Darstellung nicht – diese Lücke soll die Initiative nun schließen.
Drei Angebote, vom Handbuch bis zum Bauplan
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Entwickelt wurden drei Veröffentlichungen, die aufeinander aufbauen:
16 Musterbauten in Holz, in vier Größen
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Mediadaten anfordernDer Katalog umfasst 16 zertifizierte, schlüsselfertige Modelle in vier Größen. Sie sind modular und skalierbar angelegt – vom klassischen Dorfverein bis zu größeren Sportanlagen – und durchweg in serieller Holz-Bauweise entworfen. Grundlage sind die Qualitätsstandards aus der Funktionalen Leistungsbeschreibung.
Auch für Städte und Gemeinden gedacht
Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an Vereine, sondern auch an Städte und Kommunen – also an die Eigentümer jener Sportanlagen, die Vereine nur nutzen. Entwickelt wurde die Initiative gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund sowie den Landes-Sportbünden und -verbänden.
Alle Unterlagen stehen unter dfb.de/vereinsheim bereit.
Kommunen sparen sich die eigene Ausschreibung
Der praktischste Teil steht nicht in der Ankündigung, sondern auf der Katalogseite: Der DFB hat für die Musterbauten ein EU-weit ausgeschriebenes Verfahren durchgeführt und die ausgewählten Bauunternehmen per Rahmenvertrag gebunden.
Wer daraus baut, muss deshalb keine eigene Vergabe organisieren, sondern nur einen sogenannten Miniwettbewerb unter mindestens drei Katalogangeboten durchführen. Für die Mustervereinsheime gilt zusätzlich eine Preisbindung – die Kosten lassen sich also vorher verbindlich kalkulieren.
Nutzbar ist die Rahmenvereinbarung nach Angaben des Verbandes bis zum 30. September 2030. Im Katalog stehen zu jedem Modell die technischen Daten, die voraussichtliche Bauzeit und die zu erwartenden Kosten.
Was in den Unterlagen sonst noch steckt
Zum Handbuch gehören Checklisten als Anlagen sowie eine Übersicht zu Fördermöglichkeiten und Ansprechpartnern. Es soll Vereine auch auf Gespräche mit Fachplanern, Architekten, Behörden und Förderstellen vorbereiten.
Die Funktionale Leistungsbeschreibung geht über Raumgrößen hinaus: Sie behandelt ebenso Brandschutz, Gebäudetechnik und Nachhaltigkeit und nennt die Mindestanforderungen nach DFB-Qualitätsstandard. Ergänzend liegen ein Rechtsgutachten zum modularen Bauen mit Generalunternehmer und eine Anleitung für den Miniwettbewerb bereit.
Zwei Kreisverbände sitzen bei uns
Der Sächsische Fußball-Verband zählt rund 860 Vereine und gliedert sich in zwölf Kreisverbände. Zwei davon haben ihren Sitz in unseren beiden Landkreisen:
Red./Presseinformation
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