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Landkreis Görlitz › Blaulicht

Löbauerin täuscht mit Kunstblut eine Notlage vor

Eine 20-Jährige hat sich am Freitagmittag mit Kunstblut am Mund in eine Bushaltestelle an der Laubaner Straße gelegt. Das meldet die Polizeidirektion Görlitz. Ein Passant alarmierte Rettungswagen und Polizei. Verletzt war die Frau nicht, der Atemalkoholtest ergab aber 2,2 Promille.

Löbauerin täuscht mit Kunstblut eine Notlage vor
Symbolbild. Foto: Coernl/Pixabay

Der Passant hatte den Eindruck, die junge Frau befinde sich in einer Notlage, und setzte einen Notruf ab. Vor Ort stellte sich heraus, dass das nicht der Fall war.

Feuer in der WC-Kabine

In der Folge gab die 20-Jährige an, sie müsse auf Toilette. Eine Polizeibeamtin begleitete sie zu einem angrenzenden Einkaufsmarkt. In der dortigen WC-Kabine entzündete die Frau mit ihrem Feuerzeug eine Rolle Toilettenpapier, die dabei beschädigt wurde. Auf andere Gegenstände griff das Feuer nicht über.

Beim Transport in ein Krankenhaus trat die 20-Jährige zudem nach den Polizisten, die sie stützten. Sie muss sich nun wegen Notrufmissbrauchs, versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Görlitz

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Auf der Bahnhofstraße in Ebersbach ist am Samstagvormittag ein 86-jähriger Radfahrer von einem Auto gestreift und lebensbedrohlich verletzt worden. Der Fahrer flüchtete, die Polizei sucht Zeugen – mehr dazu in unserem Beitrag.

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In einem Mehrfamilienhaus in der Görlitzer Innenstadt haben Polizisten drei hochwertige Fahrräder im Wert von rund 6.300 Euro sichergestellt – mehr dazu in unserem Beitrag.

Auf der B 115 bei Kunnersdorf in der Gemeinde Schöpstal brach am Freitagabend die Schleppstange zwischen zwei Autos. Das Zugfahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben, Schaden rund 8.500 Euro. Für eine solche geplante Überführung braucht es eine behördliche Ausnahmegenehmigung und in der Regel eine höhere Fahrerlaubnisklasse. Der 37-jährige Fahrer hatte beides nicht; gegen ihn wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

An der Herwigsdorfer Straße in Löbau brachen Unbekannte in den vergangenen fünf Wochen eine Garage auf und nahmen zwei nicht zugelassene Kleinkrafträder im Gesamtwert von rund 3.000 Euro mit. An ihrer Stelle stand ein Motorrad in der Garage, das am 31. Oktober an der Richard-Wagner-Straße in Löbau aus einer Garage gestohlen worden war. Die Beamten sicherten Spuren und gaben es dem Eigentümer zurück.

In einem Einkaufsmarkt an der Karl-Liebknecht-Straße in Weißwasser beobachtete ein Ladendetektiv am Freitagnachmittag einen 42-Jährigen dabei, wie er Waren einsteckte. Die Polizei stellte ihn im Kassenbereich. Es ging um alkoholische Getränke im Wert von rund 28 Euro; außerdem hatte der Mann Hausverbot.

In Seifhennersdorf drangen Unbekannte zwischen Sonntag und Donnerstag in ein Einfamilienhaus ein, durchsuchten alle Räume und stahlen unter anderem Bargeld und Technik. Der Wert blieb zunächst offen.

An der Nordstraße in Neugersdorf brachen Unbekannte zwischen Mittwoch und Donnerstag eine Gartenlaube auf und nahmen Gegenstände im Wert von rund 500 Euro mit. Der Sachschaden liegt bei etwa 100 Euro.

Auf der Sattigstraße in Görlitz fuhr eine 21-jährige Autofahrerin am Donnerstagmorgen aus bislang unbekannter Ursache auf einen 63-jährigen Radfahrer auf. Der Mann stürzte und wurde verletzt; Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus.

In Döbschütz in der Gemeinde Vierkirchen zogen Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes am Donnerstagvormittag einen Lastwagen aus dem Verkehr. Sie stellten erhebliche Mängel an Bremsen, Luftdruck und Reifen fest und untersagten die Weiterfahrt.

Auf der B 178 bei Spittel kontrollierte ein Messteam am Donnerstag das Tempo. Von 945 gemessenen Fahrzeugen waren 175 zu schnell, 103 davon im Bußgeldbereich. Den Spitzenwert erreichte ein Auto mit tschechischem Kennzeichen mit 171 statt erlaubter 100 Stundenkilometer – das kostet zwei Punkte, 600 Euro und zwei Monate Fahrverbot.

Auf der S 131 zwischen Boxberg und Rietschen waren am Donnerstag von 271 gemessenen Fahrzeugen 20 zu schnell. Erlaubt sind dort 70 Stundenkilometer, gemessen wurden im Höchstfall 99.

In Kreba-Neudorf rangierte eine 54-Jährige am Donnerstagmittag rückwärts auf der Boxberger Straße und prallte gegen eine Kirchenmauer. Die Mauer blieb unbeschädigt, am Transporter entstand ein Schaden von geschätzt 800 Euro.

Red./Presseinformation

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Foto: Coernl/Pixabay (Aufmacher).
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