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Bautzen › Wirtschaft

Drei Millionen Euro für das Bauforschungszentrum aus Bautzen

Bundesbauministerin Verena Hubertz hat in Berlin Fördermittel an die drei Gründungsländer des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen übergeben. Vereinssitz und Geschäftsstelle kommen nach Bautzen.

Drei Millionen Euro für das Bauforschungszentrum aus Bautzen
Am Freitag, 25. September 2026, überreichte Bundesbauministerin Verena Hubertz den drei Gründungsmitgliedern des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen in Berlin jeweils eine Million Euro Fördermittel. Foto: Bundesbauministerium

In Berlin hat Bundesbauministerin Verena Hubertz am Freitag Fördermittel von rund drei Millionen Euro an die Gründungsländer des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen übergeben – je eine Million Euro für Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg. Für den Freistaat nahmen der Chef der Staatskanzlei, Andreas Handschuh, und Viktor Mechtcherine von der TU Dresden an dem Termin teil.

»Ich freue mich, dass mit den Fördermitteln nun ein weiterer Schritt für das Bundesforschungszentrum erfolgt ist«, sagte Landrat Udo Witschas. »Damit können die Struktur des Forschungszentrums aufgebaut und erste Projekte angegangen werden.«

Vereinssitz und Geschäftsstelle in Bautzen

Das Zentrum soll Wege finden, den Ressourcenverbrauch im Bauwesen zu senken, CO₂-arme Baustoffe und Bauweisen zu entwickeln und kreislauffähiges Bauen in die Praxis zu bringen. Vereinssitz und Geschäftsstelle werden in Bautzen angesiedelt, die Geschäftsstelle übernimmt die Verwaltungsaufgaben für den Verein.

Festgelegt wurde das bereits im November 2025, als Bund und Länder in Berlin die Eckpunkte unterzeichneten. Wissenschaftlicher Hauptpartner ist die TU Dresden, die ihren Exzellenzcluster CARE und das Institut UNU-FLORES einbringt. Neben Bautzen gehören Standorte in Thüringen und Baden-Württemberg zum Verbund.

Bis zu 100 Millionen Euro aus Kohlemitteln

Für die Forschungsinfrastruktur in Bautzen hat der Freistaat bis zu 100 Millionen Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen vorgesehen. Später soll in der Stadt zusätzlich ein Gründerzentrum entstehen, das aus den entwickelten Technologien Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region entstehen lassen soll.

Red./Presseinformation

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Foto: Bundesbauministerium (Aufmacher).
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