Exkursion in den Basalt-Steinbruch Gruna und nach Lauban
Einen Tag lang durch die Erdgeschichte der Grenzregion: Am 10. Oktober führt das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz in den aktiven Basalt-Steinbruch Gruna/Gronów und ins Museum Lauban/Lubań. Die Teilnahme ist kostenfrei, angemeldet wird bis zum 2. Oktober.
Zwei Stationen dies- und jenseits der Neiße
Das harte Vulkangestein, das vor Millionen Jahren entstand, war und ist ein gefragter Baustoff – und prägt die Entwicklung der Oberlausitz und der angrenzenden Regionen bis heute. Die Exkursion führt zuerst in den noch aktiven Basalt-Steinbruch in Gruna/Gronów. Dort geht es um die geologische Entstehung des Gesteins und um Geschichte und Gegenwart des Steinabbaus.
Danach steht das Museum in Lauban/Lubań auf dem Programm, mit dem Mineralturm und der regionalgeologischen Sammlung. Mineralien aus der Region lassen sich dort auch kaufen.
Wer führt und wie man mitkommt
Begleitet wird die Gruppe von Dr. Olaf Tietz, Dr. Jörg Büchner und Andrzej Paczos vom Senckenberg Museum sowie von Piotr Lejczak vom Museum Lubań. Die Veranstaltung findet in deutscher und polnischer Sprache statt, ein Mittagessen ist vorgesehen.
Treffpunkt ist am Samstag, dem 10. Oktober, um 10 Uhr an der Bushaltestelle hinter dem Kaisertrutz in Görlitz. Der Tag dauert etwa sechs Stunden, die Teilnahme kostet nichts. Anmeldungen nimmt das Museum bis zum 2. Oktober unter post-gr@senckenberg.de entgegen.
Die Exkursion gehört zum Projekt „Lebendige Erdgeschichte in der Grenzregion!“ im Programm Interreg Polska – Sachsen und wird von der Europäischen Union kofinanziert.
Red./Presseinformation
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Foto: Dr. Olaf Tietz / Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (Aufmacher).
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