Görlitz › Verkehr auch Bischofswerda, Dresden und Umland
Drei zusätzliche Trilex-Züge zwischen Görlitz und Dresden
Seit Montag fahren im Ostsachsennetz drei zusätzliche Züge. Die Länderbahn hat dafür Triebwagen bei der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft angemietet, weil die eigene Reserve aufgebraucht ist. Die Fahrten laufen von Montag bis Freitag zwischen Görlitz, Bischofswerda und Dresden – zunächst bis Jahresende.
Wann die zusätzlichen Züge fahren
Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft stellt der Länderbahn vier Triebwagen vom Typ Stadler GTW zur Verfügung. Drei davon sind im Einsatz, einer ist Reserve. Gefahren wird ausschließlich von Montag bis Freitag.
Ab Oktober sollen einzelne dieser Fahrten bis Zgorzelec durchgebunden werden. Die genaue Liste der Fahrten führt die Länderbahn in ihrer Verkehrsmeldung; dort stehen auch kurzfristige Änderungen.
Die zusätzlichen Fahrzeuge laufen auf der Linie RE 1 zwischen Dresden, Bischofswerda und Görlitz. Die Strecke nach Zittau nennt die Länderbahn in ihrer Meldung nicht.
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Für Pendlerinnen und Pendler ist eine zweite Angabe wichtiger als der Fahrplan: Zwischen Dresden Hauptbahnhof und Bischofswerda ist die Fahrradmitnahme montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr und von 15 bis 18 Uhr ausgeschlossen. Das gilt bis auf Weiteres und in allen Zügen, also auch in den regulären Desiros, nicht nur in den angemieteten Fahrzeugen. Die Länderbahn begründet das mit der hohen Auslastung.
Warum die Züge überhaupt fehlen
Im Ostsachsennetz stehen nach Angaben der Länderbahn 28 Triebwagen zur Verfügung, vier davon sind als Reserve eingeplant. Diese Reserve ist aufgebraucht: Mehrere Fahrzeuge sind gleichzeitig in der Hauptuntersuchung oder beschädigt. Fällt dann noch ein Zug aus, wirkt sich das sofort auf den Betrieb aus.
Finanziert wird das Entlastungskonzept gemeinsam vom Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen und der Länderbahn. Wie viel es kostet, teilt die Länderbahn nicht mit. Der Zweckverband ist für unsere Region neu: Er existiert seit dem 1. Januar 2026 und ist aus den früheren Verbünden Oberelbe und Oberlausitz-Niederschlesien hervorgegangen. Mitglieder sind die Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Städte Dresden und Görlitz.
Die angemieteten Fahrzeuge sind zunächst bis Ende 2026 vorgesehen. Längerfristig soll die Flotte im kommenden Jahr schrittweise um fünf weitere Fahrzeuge wachsen.
Red./Presseinformation
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