Zittau › Wirtschaft auch Verkehr
Zittau bekommt einen Ladepark mit zwölf Ladepunkten
SachsenEnergie hat an der Äußeren Weberstraße in Zittau ihren zweiten Schnellladepark eröffnet. Zwölf Ladepunkte mit bis zu 400 Kilowatt stehen dort rund um die Uhr bereit, auch für Transporter und Kleinbusse. Das Unternehmen hat mehr als zwei Millionen Euro investiert.
Zwölf Ladepunkte an der Äußeren Weberstraße
Der neue Ladepark liegt an der Äußeren Weberstraße, nach Angaben des Unternehmens „an einer der wichtigsten Einfahrtsachsen nach Zittau“. Er verfügt über zwölf Ladepunkte mit einer maximalen Leistung von 400 Kilowatt. Mehrere Autos können dort in etwa 15 Minuten Strom für bis zu 300 Kilometer nachladen.
Eingeweiht wurde die Anlage am Mittwoch gemeinsam mit Vertretern des Landkreises und Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker. Es ist nach Pirna der zweite Schnellladepark von SachsenEnergie.
Auch für Transporter und Wohnmobile
Der Park ist nicht nur für Pkw ausgelegt. Getrennte Zu- und Ausfahrten und eine Durchfahrthöhe von 4,50 Metern machen ihn auch für Transporter, leichte Nutzfahrzeuge, Wohnmobile und Kleinbusse nutzbar. Die Ladepunkte sind überdacht, es gibt Sitzmöglichkeiten und ein Luftdruckgerät.
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Geöffnet ist rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche. Für eine Paketstation sowie Snack- und Getränkeautomaten ist der Standort baulich vorbereitet – dazu laufen nach Angaben des Unternehmens noch Gespräche mit möglichen Partnern.
Was das Laden kostet
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Mediadaten anfordernVertragskunden zahlen 45 Cent je Kilowattstunde, ohne Vertrag sind es 50 Cent. Für eine Ladung von 20 auf 80 Prozent bei einer 77-Kilowattstunden-Batterie rechnet SachsenEnergie mit rund 46 Kilowattstunden und damit etwa 20,80 Euro. Eine Preisanzeige steht am Standort.
Starten lässt sich der Ladevorgang über die App des Unternehmens, mit dessen Ladekarten, per QR-Code, mit Karte am Terminal oder über Roaming-Angebote anderer Anbieter.
Ein weiterer Ladepark in Görlitz ist im Gespräch
SachsenEnergie betreibt im Landkreis Görlitz nach eigenen Angaben derzeit knapp 100 öffentliche Ladepunkte. Für einen weiteren Ladepark in Görlitz laufen bereits Gespräche mit den zuständigen Behörden.
Antje Klose, Dezernentin im Landkreis Görlitz, nennt die Anlage „ein starkes Signal“: Eine verlässliche Ladeinfrastruktur sei die Voraussetzung dafür, „dass Elektromobilität auch im ländlich geprägten Raum selbstverständlich und alltagstauglich wird“.
Oberbürgermeister Zenker sieht einen „wichtigen Baustein für das Gelingen der dringend notwendigen Energiewende“. SachsenEnergie-Vorstand Axel Cunow verweist auf die Nachfrage: „Vorbehalte gegenüber dem Elektroauto nehmen ab, während die Bedeutung von Versorgungssicherheit und niedrigen Betriebskosten zunimmt.“
Red./Presseinformation
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