Erpresser fordern nach Intimfotos Geld von einem 20-Jährigen
Ein Mann aus dem Landkreis Bautzen schickte einer Internetbekanntschaft sensible Aufnahmen. Danach sollte er Gutscheinkarten kaufen – am Ende fehlten rund 5.000 Euro. Die Polizei rät, kein Geld zu zahlen.
Ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Bautzen ist mit der Veröffentlichung von Intimfotos erpresst worden. Er hatte in den sozialen Medien vermeintlich eine Frau kennengelernt und ihr sensible Aufnahmen geschickt. Danach erhielt er eine Zusammenstellung der Sammlung und wurde genötigt, Gutscheinkarten zu kaufen.
Die Erpresser drohten, die Aufnahmen zu veröffentlichen. Nach der ersten Zahlung kamen weitere Forderungen; da erstattete der Mann Anzeige. Der Schaden liegt bei rund 5.000 Euro, die Kriminalpolizei ermittelt.
Was die Polizei rät
Kein Geld überweisen – die Zahlung stoppe die Täter nicht, weil die Daten weiter bei ihnen lägen, und signalisiere nur Zahlungsbereitschaft. Die Kommunikation sofort beenden und den Kontakt blockieren. Beweise sichern, also den Chatverlauf nicht löschen und Screenshots von der Erpressernachricht, dem Profil und der Bankverbindung machen. Die Plattform informieren und umgehend Anzeige erstatten.
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Vorbeugend rät die Polizei, mit persönlichen Daten sensibel umzugehen, bei nicht persönlich bekannten Gegenübern möglichst gar keine preiszugeben und die Privatsphäre-Einstellungen zu prüfen.
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Red./Presseinformation
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