Landkreis Bautzen › Wirtschaft
Center Parcs prüft Ferienpark am Sedlitzer und Partwitzer See
500 bis 700 Ferienhäuser auf 90 Hektar, rund 300 Millionen Euro Investition, der erste Center Parcs in Ostdeutschland: Das Vorhaben zwischen den beiden Seen ist am Montag erstmals öffentlich vorgestellt worden. Entschieden ist noch nichts.
Vorgestellt in Senftenberg
Auf der Verbandsversammlung des Zweckverbands Lausitzer Seenland Brandenburg ist das Vorhaben am Montag erstmals öffentlich gemacht worden. Geplant ist der Ferienpark zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See, unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Der überwiegende Teil soll auf Brandenburger Seite liegen; geprüft wird eine Fläche von rund 90 Hektar.
Es wäre der erste Ferienpark von Center Parcs in Ostdeutschland. Gespräche dazu laufen nach Angaben des Landratsamtes Bautzen seit mehr als fünf Jahren.
Was gebaut werden soll – und was noch offen ist
Nach aktuellem Planungsstand sind 500 bis 700 Ferienhäuser vorgesehen, dazu Restaurants, Freizeit- und Sporteinrichtungen. Die Investitionssumme beziffert das Unternehmen auf rund 300 Millionen Euro. Damit gehört das Vorhaben zu den größten touristischen Entwicklungsprojekten in der Lausitz.
Wählen Sie Ihre Orte – dann stehen deren Meldungen oben auf Ihrer Startseite. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.
Ort auswählenAnzeige
Center Parcs selbst spricht ausdrücklich von einer Prüfung. „Nach intensiver Suche, ersten orientierenden Gesprächen und der Sicherung eines geeigneten Grundstücks freuen wir uns, heute bekanntzugeben, dass wir die Entwicklung eines möglichen Ferienparks im Lausitzer Seenland näher prüfen werden“, sagt Frank Daemen, Managing Director von Center Parcs Germany.
Sie wollen Menschen in Bautzen und Görlitz erreichen? Wir sagen Ihnen, was das kostet – ohne Umweg über eine Agentur.
Mediadaten anfordernIn der nun beginnenden ersten Projektphase werden die planungsrechtlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen untersucht – Machbarkeitsstudien, Umweltprüfungen, Raumordnungsverfahren und Abstimmungen mit Behörden. Das dauert nach Angaben des Unternehmens rund 18 Monate. Zentral ist dabei die Raumverträglichkeitsprüfung. Einen möglichen Eröffnungstermin nennt Center Parcs nicht.
Der Landkreis sieht Chancen
Landrat Udo Witschas begrüßt das Vorhaben: „Entscheidend ist nicht, auf welcher Seite der Landesgrenze der größere Teil des Ferienparks entsteht. Entscheidend ist, dass wir die Chancen dieses Projektes gemeinsam für das gesamte Lausitzer Seenland nutzen.“ Es könnten Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung entstehen, dazu Impulse für Handwerk, Handel, Gastronomie und Freizeitwirtschaft.
Das Lausitzer Seenland zählt derzeit rund 800.000 Übernachtungen im Jahr. Langfristiges Ziel sind 1,5 Millionen. Ein Ganzjahresangebot könnte nach Einschätzung des Landkreises helfen, die Saisonabhängigkeit des Tourismus zu verringern.
Der Landkreis Bautzen kündigt an, das Projekt von Beginn an länderübergreifend zu begleiten. Abstimmungen müssten über Länder-, Kreis- und Gemeindegrenzen hinweg funktionieren.
Red./Presseinformation
Uns bei Google bevorzugen
Ein Klick, und Google zeigt Ihnen Meldungen aus der Oberlausitz häufiger von uns statt von überregionalen Portalen. Jederzeit widerrufbar.
Als bevorzugte Quelle hinzufügenÖffnet eine Seite bei Google. Funktioniert nur, wenn Sie dort angemeldet sind.
Anzeige
Die Oberlausitz am Abend
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – in zwei Minuten gelesen. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.
Wir schicken Ihnen zuerst eine Bestätigungsmail. Erst mit dem Klick darin ist die Anmeldung gültig. Abmeldung jederzeit über den Link am Ende jeder Ausgabe.
Mehr aus Landkreis Bautzen
Sport
Nona Kara und Johanna Schöne holen Junioren-WM-Gold nach Hoyerswerda
Blaulicht
Frau täuscht Ohnmacht vor und tritt Beamtin am Bahnhof
Erstes Gewerbefest in Königsbrück
Sie wollen Menschen in Bautzen und Görlitz erreichen? Wir sagen Ihnen, was das kostet – ohne Umweg über eine Agentur.
Mediadaten anfordernAnzeige
Auf den Startbildschirm
Eigenes Symbol, Start ohne Browserleiste, gelesene Artikel auch ohne Netz. Ohne Store, ohne Konto.
Benachrichtigungen gibt es auf dem iPhone nur so – erst ablegen, dann in der App einschalten.
So geht’sEilmeldungen aufs Handy
Nur bei wirklich Wichtigem – Unwetter, Sperrungen, Großeinsätze.
Dabei speichern wir die Adresse dieses Geräts, damit wir es erreichen können – keinen Namen, keine E-Mail-Adresse. Jederzeit abschaltbar. Datenschutz
Foto: Z thomas, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
Hinweise zu diesem Artikel? Schreiben Sie an
redaktion@oberlausitzaktuell.de