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Hoyerswerda › Wirtschaft

Hoyerswerdaer Friseurmeisterin führt den Salon Luft weiter

Sandra Waldera hat zum Jahresbeginn einen zweiten Salon in der Neustadt übernommen. Die Arbeitsplätze blieben erhalten. Der Oberbürgermeister hat sich die Räume angesehen.

Hoyerswerdaer Friseurmeisterin führt den Salon Luft weiter
Inhaberin Sandra Waldera (Mitte) beim Besuch der Stadt im Salon in der Neustadt. Foto: Stadt Hoyerswerda

Die Hoyerswerdaer Friseurmeisterin Sandra Waldera hat den früheren Salon Kerstin Luft in der Neustadt übernommen. Am 8. Oktober besuchten Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh und Wirtschaftsförderer Sebastian Schindler das Geschäft und sahen sich die renovierten Räume an. Das teilt die Stadt Hoyerswerda mit.

Zwei Standorte von DC by Waldera in Hoyerswerda

Sandra Waldera führt seit 13 Jahren ihr Friseurgeschäft am Kino in der Altstadt. Zum 1. Januar 2026 kam der Salon in der Neustadt als zweiter Standort hinzu. „Vom Hörensagen erfuhr ich, dass Kerstin ihren Salon in erfahrene Hände übergeben möchte“, erzählte sie. Daraufhin habe sie angerufen und nachgefragt.

Rund ein Jahr lang bereiteten die beiden Friseurmeisterinnen die Übergabe gemeinsam vor. Dadurch blieben die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen erhalten, auch die Stammkundschaft ging mit über. An beiden Standorten arbeiten jetzt jeweils vier Mitarbeiterinnen.

Zwei Männer und eine Frau im roten Blazer im Gespräch in einem Friseursalon
Beim Besuch im renovierten Salon in der Hoyerswerdaer Neustadt. Foto: Stadt Hoyerswerda

Neue Räume für ältere Kunden in der Hoyerswerdaer Neustadt

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Die Neugestaltung des Salons war von Anfang an Teil der Übernahme und wurde mit dem Team abgestimmt. „Wir haben hier hauptsächlich eine ältere Kundschaft. Sie soll sich wohlfühlen“, sagte Rayk Mende, der Sandra Waldera in der Verwaltung unterstützt. Die Räume sollen deshalb genug Platz bieten, damit zum Beispiel auch ein Rollator abgestellt werden kann.

Nach Einschätzung von Sandra Waldera hat sich das Handwerk verändert. „Früher war das Friseurgeschäft stärker von Akkordarbeit geprägt. Heute geht es darum, den Kundinnen und Kunden einen umfassenden Service zu bieten.“ Wegen steigender Preise sei es umso wichtiger, neben dem Haarschnitt einen Mehrwert zu bieten. Dazu gehöre auch Einfühlungsvermögen: Manche Kunden wollten sich unterhalten, andere lieber Ruhe haben.

Oberbürgermeister Ruban-Zeh nannte den Friseurberuf „ein Handwerksberuf und eine Dienstleistung, die Wertschätzung verdient“. Die Übernahme trage dazu bei, die Innenstadt lebendig zu halten. Die Mitteilung steht auf hoyerswerda.de.

Red./Presseinformation

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Foto: Stadt Hoyerswerda (Aufmacher).
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