Großdubrau verkauft ein Mietwohnhaus in Crosta
Acht Dreiraumwohnungen, alle vermietet, Baujahr 1988 und mit Sanierungsrückstau. Die Gemeinde vergibt das Grundstück Zur Adria 49 gegen Höchstgebot. Das Mindestgebot liegt bei 201.000 Euro.
Die Gemeinde Großdubrau bietet das Mietwohngrundstück Zur Adria 49 im Ortsteil Crosta gegen Höchstgebot zum Verkauf an. Das Haus wurde 1988 mit acht Wohneinheiten errichtet, alle sind Dreiraumwohnungen und derzeit vermietet. Die Wohnfläche beträgt 497,60 Quadratmeter, die beiden Flurstücke zusammen 911 Quadratmeter.
Sanierungsrückstau und Ölheizung
Im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Obergeschoss liegen je zwei Wohnungen mit Balkon, die Dachgeschosswohnungen haben keinen. Im Keller befinden sich Mieterkeller, der Heizungsraum und ein gemeinschaftlicher Trockenraum. Beheizt wird mit einer Ölzentralheizung, die Elektroinstallation stammt nach Angaben der Gemeinde größtenteils noch aus der Bauzeit. Den Zustand beschreibt die Ausschreibung als Sanierungs- und Modernisierungsrückstau; ein Energieausweis liegt nicht vor.
Das Grundstück liegt am westlichen Ortsrand von Crosta, etwa 2,5 Kilometer vom Großdubrauer Ortskern entfernt. Bis zur Autobahnauffahrt Bautzen-Ost sind es rund 15 Kilometer.
Gebote bis zum 4. November
Auf Grundlage des Verkehrswertgutachtens vom 2. Juni liegt das Mindestgebot bei 201.000 Euro; darunter wird nicht berücksichtigt. Die bestehenden Mietverhältnisse gehen unverändert auf den Käufer über, eine Kündigung wegen Eigenbedarfs ist vertraglich für einen bestimmten Zeitraum ausgeschlossen. Zur Absicherung wird eine Rückauflassungsvormerkung ins Grundbuch eingetragen.
Angebote nimmt die Gemeinde bis Mittwoch, 4. November, 13 Uhr entgegen – ausschließlich schriftlich im verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk »Kaufangebot Zur Adria 49 Crosta«, abzugeben im Sekretariat oder per Post an die Gemeinde Großdubrau, Ernst-Thälmann-Straße 9. Beizulegen sind ein Bonitäts- und ein Finanzierungsnachweis. Das Verkehrswertgutachten lässt sich in der Gemeindeverwaltung einsehen.
Red./Presseinformation
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