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Elsterheide › Rathaus

Fäkalschlamm-Abfuhr in Elsterheide wird um die Hälfte teurer

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Lausitz hat die Gebühren im Entsorgungsgebiet Kamenz-Nord neu berechnet. Wer eine Kleinkläranlage oder Grube abfahren lässt, zahlt seit September deutlich mehr. Am Kanal steigt der Preis um 18 Cent je Kubikmeter.

Fäkalschlamm-Abfuhr in Elsterheide wird um die Hälfte teurer
Elsterheide. Die Gemeinde gehört zum Entsorgungsgebiet Kamenz-Nord des WAZV Lausitz. Foto: PaulT (Gunther Tschuch), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Lausitz (WAZV Lausitz) hat am 25. August neue Abwassergebühren für das Entsorgungsgebiet Kamenz-Nord beschlossen. Sie gelten für den Zeitraum 2026 bis 2028. Zum Gebiet gehört unter anderem die Gemeinde Elsterheide, die die Mitteilung des Verbandes jetzt veröffentlicht hat.

Grundlage ist eine Nachberechnung der Jahre 2021 bis 2025. Nach dem Sächsischen Kommunalabgabengesetz müssen Überschüsse und Fehlbeträge aus einem Bemessungszeitraum innerhalb von fünf Jahren ausgeglichen werden.

Was Haushalte in Elsterheide am Kanal künftig zahlen

Für die zentrale Schmutzwasserentsorgung steigt die Mengengebühr von 2,94 auf 3,12 Euro je Kubikmeter. Der neue Satz gilt ab dem 1. Januar 2026. Ohne den Ausgleich eines Überschusses aus den Vorjahren läge die kostendeckende Gebühr nach Angaben des Verbandes bei 4,07 Euro.

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Billiger werden zwei Posten: Die Regenwassergebühr sinkt von 1,07 auf 0,98 Euro je Quadratmeter, die dezentrale Schmutzwassergebühr von 1,80 auf 1,79 Euro je Kubikmeter. Sie betrifft Überlaufwasser aus Kleinkläranlagen, das in einen Kanal ohne Anschluss an ein Klärwerk fließt. Alle Grundgebühren bleiben unverändert, für einen Zähler der Größe Q3 4 also bei 12,10 Euro im Monat.

Warum die Abfuhr in Elsterheide so stark steigt

Am stärksten trifft es die mobile Entsorgung. Seit dem 1. September kostet der Kubikmeter Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben 44,49 statt 29,56 Euro – rund die Hälfte mehr. Bei abflusslosen Sammelgruben steigt der Satz von 25,34 auf 41,41 Euro. Die Grundgebühr von 25 Euro im Jahr je Anlage bleibt.

Der Verband begründet das mit Gebühren, die in den Jahren 2021 bis 2025 die Kosten nicht gedeckt haben. Diese Fehlbeträge werden jetzt nachgeholt. Dazu kommen gestiegene Preise, etwa für den Kraftstoff der Entsorgungsfahrzeuge.

Unverändert bleiben die Gebühren in Großgrabe und Heide, zwei Ortsteilen der Stadt Bernsdorf. Die vollständige Übersicht steht in der Mitteilung des WAZV Lausitz.

Red./Presseinformation

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Foto: PaulT (Gunther Tschuch), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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