Sachsen tritt dem Bauforschungszentrum in Bautzen bei
Das Kabinett hat der Mitgliedschaft im Deutschen Forschungszentrum für zukunftsfähiges Bauen zugestimmt. Für Forschung in Bautzen sind bis zu 100 Millionen Euro vorgesehen, dazu ein Startup-Inkubator.
Die sächsische Staatsregierung hat den Weg für die Gründung des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen (DFZ Bau) in Bautzen freigemacht. In seiner jüngsten Sitzung stimmte das Kabinett der Mitgliedschaft des Freistaats in dem Verein zu. Das teilt die Stadt Bautzen unter Berufung auf das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung mit.
Wer das Bauforschungszentrum in Bautzen trägt
Gemeinsam mit Sachsen sollen dem Verein der Freistaat Thüringen, das Land Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen angehören. Dazu kommen die Universität Stuttgart, die Bauhaus-Universität Weimar und die TU Dresden. Die Gründungsversammlung mit der Unterzeichnung der Gründungsurkunde soll noch in diesem Jahr stattfinden.
Vereinssitz und Geschäftsstelle kommen nach Bautzen. Im September hatte der Bund dafür rund drei Millionen Euro an die drei Gründungsländer übergeben, wie OBERLAUSITZ aktuell berichtete.
Bis zu 100 Millionen Euro für die Forschung in Bautzen
Parallel zur Vereinsgründung soll in Bautzen eine Forschungsinfrastruktur entstehen, die das DFZ Bau unterstützt. Darüber wurde das Kabinett informiert. Bereitgestellt werden sollen dafür bis zu 100 Millionen Euro aus den Mitteln für die Strukturentwicklung in den Braunkohleregionen, einschließlich des Landesanteils. Außerdem ist in Bautzen ein Startup-Inkubator vorgesehen, also eine Anlaufstelle, die junge Unternehmen beim Start begleitet.
Oberbürgermeister Karsten Vogt, der derzeit die Fernuniversität in Hagen besucht, zeigte sich laut Stadt begeistert. „Der nächste bedeutsame Schritt ist auf dem Weg zur angewandten Bauforschung am Standort Bautzen vollbracht“, sagte er. „Ich danke dem sächsischen Kabinett für diese wegweisende Entscheidung, die den Strukturwandel wieder ein Stück voranbringt.“ Die Mitteilung steht auf bautzen.de.
Red./Presseinformation
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Foto: Lydia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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