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Görlitz legt zu, Bautzen verliert – Lehrverträge im Handwerk

Im Kammerbezirk Dresden haben 2.031 junge Leute eine Lehre im Handwerk begonnen, fast so viele wie im Vorjahr. Die beiden Oberlausitzer Landkreise entwickeln sich dabei gegensätzlich.

Görlitz legt zu, Bautzen verliert – Lehrverträge im Handwerk
Elektroniker ist der drittbeliebteste Ausbildungsberuf im Kammerbezirk. Symbolbild. Foto: jarmoluk/Pixabay

Zwei Landkreise, zwei Richtungen

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres haben im Kammerbezirk Dresden 2.031 Frauen und Männer einen Lehrvertrag im Handwerk unterschrieben – 456 Frauen und 1.575 Männer. Im Vorjahr waren es 2.058.

Der Blick in die Landkreise zeigt aber kein einheitliches Bild:

Landkreis Görlitz: 302 Ausbildungsanfänger, 19 mehr als im Vorjahr.
Landkreis Bautzen: 412 Ausbildungsanfänger, 31 weniger als im Vorjahr.

Damit steht Bautzen bei den absoluten Zahlen deutlich vor Görlitz – aber Görlitz wächst, während Bautzen den stärksten Rückgang im Kammerbezirk verzeichnet. Zugelegt haben außerdem Dresden (642, plus 9) und der Landkreis Meißen (339, plus 3), verloren hat die Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (339, minus 27).

„Stemmt sich gegen den Trend“

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„Diese Zahlen zeigen, das Handwerk hält trotz der Konjunkturflaute an der Ausbildung fest und stemmt sich gegen diesen Trend“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. Die Betriebe setzten auf die eigene Ausbildung, „um sich ihre Fachkräfte von morgen zu sichern“.

Welche Berufe gefragt sind

Ausgebildet wird in mehr als 80 Berufen. Am häufigsten unterschrieben wurden Verträge als Kraftfahrzeugmechatroniker (305), gefolgt von Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (179) und Elektronikern (168).

Dahinter folgen Friseur (92), Tischler (89), Maler und Lackierer (88), Dachdecker (80) sowie Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (75).

Red./Presseinformation

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Foto: jarmoluk/Pixabay (Aufmacher).
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