Landkreis Görlitz › Wirtschaft
Studie stützt Lausitzer Bewerbung für das Einstein-Teleskop
Ein Vergleich sieht die Doppel-L-Bauweise im Vorteil – also genau den Ansatz, den Sachsen gemeinsam mit Sardinien verfolgt. Ein Arm soll in den Lausitzer Granit.
Sachsen und die italienische Region Sardinien bewerben sich gemeinsam um das Einstein-Teleskop – eines der größten europäischen Wissenschaftsprojekte der nächsten Jahrzehnte. Eine aktuelle Analyse stärkt ihren Ansatz.
Doppel-L statt Dreieck
Die beiden Partner schlagen eine geteilte Forschungsinfrastruktur vor: zwei L-förmige Anlagen, eine im Lausitzer Granit, eine im stillgelegten Bergwerk Sos Enattos bei Lula auf Sardinien. Der sogenannte Geometry Comparison Report sieht in dieser Variante den wissenschaftlich größeren Nutzen gegenüber einer Dreieck-Konstruktion.
„Das bestätigt die gemeinsame Standortbewerbung Sachsens mit der italienischen Region Sardinien, die genau diesen Ansatz verfolgt“, sagt Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow. Mit einem Teil in der sächsischen Lausitz und einem auf Sardinien werde zudem der länderübergreifende Charakter des Projekts gestärkt.
Besuch auf Sardinien
Gemkow reiste auf Einladung der italienischen Ministerin für Universitäten und Forschung, Anna Maria Bernini, auf die Insel. Gemeinsam mit der Präsidentin der sardischen Regionalregierung besichtigten sie den vorgeschlagenen Standort, das frühere Bergwerk Sos Enattos.
Red./Presseinformation
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Foto: Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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