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Görlitz › Kultur

Görlitz erinnert am 9. November an die Pogromnacht von 1938

Nach einer Andacht in der Frauenkirche führt ein Lichterweg zur früheren Synagoge. Zum Volkstrauertag gibt es eine Friedhofsführung und eine Gedenkfeier am Ständehaus.

Görlitz erinnert am 9. November an die Pogromnacht von 1938
Mit Kerzen ziehen die Teilnehmer am 9. November von der Frauenkirche zur Synagoge. Symbolbild. Foto: webandi/Pixabay

Die Stadt Görlitz lädt im November zu drei Gedenkveranstaltungen ein. Den Anfang macht am Montag, 9. November, das Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome von 1938. Das teilt die Stadt Görlitz mit.

Lichterweg von der Frauenkirche zur Görlitzer Synagoge

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde auch die Görlitzer Synagoge in Brand gesetzt, das heutige Kulturforum Görlitzer Synagoge. Daran erinnern die Evangelische Innenstadtgemeinde und die Stadt mit einer ökumenischen Andacht am 9. November um 18 Uhr in der Frauenkirche. Die Andacht erinnert auch an den Fall der Mauer 1989. Oberbürgermeister Octavian Ursu spricht einige Worte. Danach führt ein Lichterweg mit Kerzen zum Kulturforum an der Otto-Müller-Straße, wo Kränze niedergelegt werden.

Görlitzer Friedhofsführung und Feier zum Volkstrauertag

Am Samstag, 14. November, führt die Betriebsleiterin des Städtischen Friedhofs über das Gelände. Unter dem Titel „Unvergessen!“ geht es zu Denkmalen und Gräbern, die an Gefallene und zivile Opfer beider Weltkriege erinnern, und um die Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Treffpunkt ist um 14 Uhr die Freitreppe am Krematorium. Statt Eintritt wird für den Volksbund gesammelt.

Die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag beginnt am Sonntag, 15. November, um 11.30 Uhr an der Stele neben dem Ständehaus an der Dr.-Kahlbaum-Allee. Veranstalter ist der Volksbund. Es sprechen Oberbürgermeister Ursu und Dr. Cornelia Wenzel, die Leiterin des Eigenbetriebs Städtischer Friedhof. Die Einladung steht auf goerlitz.de.

Red./Presseinformation

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