Landkreis Bautzen stellt sieben neue Rettungsfahrzeuge in Dienst
Fünf Krankentransportwagen, ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug kosten 1,65 Millionen Euro. Die Krankenkassen zahlen alles.
Sieben neue Einsatzfahrzeuge für den Rettungsdienst im Landkreis Bautzen sind am Mittwoch in Hoyerswerda in Dienst gestellt worden. Die Beigeordnete Dr. Romy Reinisch übergab an der Rettungswache die Schlüssel an die Vertreter der beauftragten Rettungsdienste.
Die Fahrzeuge kosten zusammen rund 1,65 Millionen Euro. Diese Kosten werden dem Landkreis vollständig durch die Krankenkassen erstattet – der Landkreis ist Träger des Rettungsdienstes und stellt Wachen und Fahrzeuge bereit. Die abgelösten Fahrzeuge dienen künftig als Reserve oder werden aus technischen Gründen ausgemustert.

Wohin die Fahrzeuge kommen
Nach der Aufstellung des Landkreises gehen zwei Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Rettungswache Hoyerswerda, betrieben vom Malteser Hilfsdienst. Je ein Krankentransportwagen kommt nach Königsbrück (Falck Notfallrettung und Krankentransport), nach Bautzen West und nach Bischofswerda. Die neue Rettungswache Sdier erhält einen Rettungswagen; diese drei Fahrzeuge betreibt das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Bautzen.
Was in den Fahrzeugen steckt
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An Bord sind unter anderem Beatmungstechnik und Spritzenpumpen. Die EKG-Geräte können ein Notfall-EKG direkt an die kardiologischen Abteilungen der Kliniken übertragen. Fachärzte können den Befund dann schon auswerten, während der Patient noch unterwegs ist, und die Fahrt geht gleich in die passende Klinik.
Die elektrohydraulischen Fahrtragen, die der Landkreis seit 2020 beschafft, bewältigen Patientengewichte von über 150 bis zu 380 Kilogramm.
Der Rettungsdienst in Zahlen
Der Rettungsdienst im Landkreis Bautzen hat derzeit 70 Fahrzeuge und 503 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 194 Notfallsanitäter, 194 Rettungssanitäter, 48 Rettungsassistenten und sechs Rettungshelfer. 2025 gab es rund 85.577 Einsätze, bis zum 30. September dieses Jahres bereits etwa 64.000. Pro Jahr kommen rund 2,3 Millionen Kilometer zusammen.
Red./Presseinformation
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