Talsperre Quitzdorf wird für 20 Millionen Euro saniert
Der Abstau hat begonnen, der Stauraum darf nicht betreten werden. 7,2 Millionen Kubikmeter fließen in den Schwarzen Schöps – fertig soll alles Ende 2028 sein.
Die Landestalsperrenverwaltung hat mit dem Abstau der Talsperre Quitzdorf begonnen. Nach mehr als 50 Jahren Dauerbetrieb muss das Bauwerk saniert werden – dafür muss der Stauraum vollständig leer sein. Das Betreten des Stauraumes ist verboten.
Die Arbeiten sollen Ende 2028 abgeschlossen sein und kosten rund 20 Millionen Euro. Finanziert werden sie von Bund und Land über das Investitionsgesetz Kohleregionen. Durch den Baustellenverkehr wird es vor allem am Hauptdamm und am Schöpfwerk Kollm Einschränkungen geben.
7,2 Millionen Kubikmeter in den Schwarzen Schöps
Wegen der Trockenheit der vergangenen Monate ist der Stauraum derzeit nur knapp zur Hälfte gefüllt. Um ihn ganz zu leeren, werden noch rund 7,2 Millionen Kubikmeter Wasser geregelt an den Schwarzen Schöps abgegeben.
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Das Abfischen durch den Fischereipächter läuft in mehreren Phasen und soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Nach dem Wiederanstau 2029/2030 folgt ein Neubesatz. Abgestimmt ist das Vorgehen mit den Wasser-, Umwelt- und Fischereibehörden sowie den betroffenen Betrieben.
Was saniert wird
Erneuert werden unter anderem die Winkelstützmauern und die Grundablässe. Hochwasserentlastungsanlage, Schussrinne und Tosbecken werden ertüchtigt, Beckenpegel und Grundablassgebäude saniert, Armaturen und Leitungen ausgetauscht. Dazu kommen die Instandsetzung des Reichendorfer Damms und die Modernisierung des Schöpfwerks Kollm.
Damit das Teilbecken Reichendorf den Wasservögeln erhalten bleibt und nicht trockenfällt, bekommt es einen temporären Damm aus BigBags. Geplant sind außerdem Baumpflanzungen, begleitet wird das Projekt ökologisch.
Red./Presseinformation
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Foto: Wolkenkratzer, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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