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Weißwasser/O.L. › Kultur auch Hoyerswerda, Radeberg

Drei Ehrenamtspreise für Kultur gehen in die Oberlausitz

Kulturministerin Barbara Klepsch zeichnete 27 Menschen aus. Geehrt wurden die Schatzmeisterin des Glasmuseums Weißwasser, ein Puppenbauer aus Hoyerswerda und ein Bodendenkmalpfleger aus Radeberg.

Drei Ehrenamtspreise für Kultur gehen in die Oberlausitz
Weißwasser. Sylvia Abraham führt die Kasse des Fördervereins für dieses Haus. Foto: Tommes, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

27 Ehrenamtliche aus Sachsen hat Kulturministerin Barbara Klepsch am Donnerstag in Dresden ausgezeichnet. Ausgewählt wurden sie aus 54 Vorschlägen. Drei von ihnen kommen aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz.

Sylvia Abraham, Förderverein Glasmuseum Weißwasser

Sylvia Abraham ist seit 2016 Schatzmeisterin des Vereins. Sie verantwortet die Finanzverwaltung, erstellt den Jahresabschluss und sichert damit die finanzielle Stabilität – die Grundlage dafür, dass der Verein langfristig planen kann. In der Begründung heißt es, sie setze sich auch für Transparenz und moderne Finanzmethoden ein.

Thomas Stolle, Kulturfabrik Hoyerswerda

Thomas Stolle baut mit Kindern, was auf der Bühne gebraucht wird: Bühnenbilder, Requisiten, Puppen. Er leitet die Holzwerkstatt für Kinder und ist im Puppenspiel und Puppenbau aktiv. Unermüdlich, so die Begründung, habe er sich dafür eingesetzt, dass die Kinderstadt HoykiWojki nach Hoyerswerda zurückkehrte.

Lothar Simon, ehrenamtliche Bodendenkmalpflege Radeberg

Lothar Simons Arbeit als Bodendenkmalpfleger lässt sich bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. 1967 entdeckte er eine Siedlung der römischen Kaiserzeit mit Kalkbrennofen bei Grünberg, vier Jahre später veröffentlichte er darüber als Koautor einen Aufsatz. In der Fachgruppe „Heimatforschung“ nahm er an zahlreichen Feldbegehungen und Rettungsgrabungen teil, stets mit Blick auf seine Heimatstadt Radeberg. Bis in die 2020er Jahre hat er dazu publiziert, und er ist bis heute aktiv.

Vorgeschlagen wurden die Ausgezeichneten von Fachverbänden – unter anderem der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, dem Landesamt für Archäologie, dem Sächsischen Musikrat und der Domowina. Neben der Urkunde gab es ein Präsent.

Red./Presseinformation

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Foto: Tommes, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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