Hoyerswerda steckt 37 Millionen Euro in die Wärmewende
Zwei Vorhaben sollen die Fernwärme der Stadt umbauen: ein Energiepark in der Altstadt und der Umbau des Spitzenheizwerks in Zeißig. Gebaut wird ab Anfang 2027.
Hinter der Fördersumme, die das Wirtschaftsministerium am Montag für Hoyerswerda gemeldet hat, stehen zwei konkrete Bauvorhaben. Die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda investieren insgesamt rund 37 Millionen Euro in den Umbau ihrer Fernwärmeversorgung.
Energiepark Altstadt
Im Altstadtgebiet entsteht ein Energiepark mit Solarthermie und thermischem Pufferspeicher, dazu eine Photovoltaikanlage und ein hybrider Elektroboiler, der sich sowohl mit Strom als auch mit Biomethan betreiben lässt. Der Anteil erneuerbarer Energie an der Fernwärme soll damit von null auf rund 13 Prozent steigen. In Betrieb gehen soll die Anlage im ersten Halbjahr 2028.
Aus dem Spitzenheizwerk wird ein Grundlastheizwerk
Das zweite Vorhaben am Standort des heutigen Spitzenheizwerks: Solarthermie, eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe und zwei Wärmespeicher machen daraus ein Grundlastheizwerk. Eine erste Stufe mit Gasbrücke soll im Herbst 2027 laufen, der vollständige Ausbau auf erneuerbare Erzeugung im Herbst 2028 abgeschlossen sein.
Wählen Sie Ihre Orte – dann stehen deren Meldungen oben auf Ihrer Startseite. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.
Ort auswählenAnzeige
Ausgeschrieben wird Ende 2026, gebaut ab Anfang 2027.
16,4 oder 16,5 Millionen Euro
Zur Förderhöhe gibt es zwei Angaben: Das Wirtschaftsministerium sprach am Montag von mehr als 16,4 Millionen Euro, die Versorgungsbetriebe nennen in ihrer eigenen Mitteilung rund 16,5 Millionen. Das Geld stammt aus dem europäischen Fonds für einen gerechten Übergang und vom Freistaat.
„Mit dem Förderbescheid können wir die nächsten Schritte für die Wärmewende in Hoyerswerda einleiten“, sagt VBH-Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich.
Die Vorhaben gehören zum Verbund „Wärmewende Lausitz“, in dem auch Nachbarkommunen zusammengeschlossen sind. Zusammen haben die Beteiligten rund 29,4 Millionen Euro aus dem Fonds eingeworben. Welche Versorger in der Oberlausitz sonst noch Geld bekommen, steht in unserer Übersicht zu den ersten Bewilligungen.
Red./Presseinformation
Uns bei Google bevorzugen
Ein Klick, und Google zeigt Ihnen Meldungen aus der Oberlausitz häufiger von uns statt von überregionalen Portalen. Jederzeit widerrufbar.
Als bevorzugte Quelle hinzufügenÖffnet eine Seite bei Google. Funktioniert nur, wenn Sie dort angemeldet sind.
Anzeige
Die Oberlausitz am Abend
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – in zwei Minuten gelesen. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.
Wir schicken Ihnen zuerst eine Bestätigungsmail. Erst mit dem Klick darin ist die Anmeldung gültig. Abmeldung jederzeit über den Link am Ende jeder Ausgabe.
Mehr aus Hoyerswerda
Rathaus
Zweimal Gelegenheit zum Gespräch mit Hoyerswerdas OB
Rathaus
Hoyerswerda baut seine Internetseite um
Verkehr
Am Wasserschloß in Hoyerswerda ab 12. Oktober gesperrt
Sie wollen Menschen in Bautzen und Görlitz erreichen? Wir sagen Ihnen, was das kostet – ohne Umweg über eine Agentur.
Mediadaten anfordernAnzeige
Auf den Startbildschirm
Eigenes Symbol, Start ohne Browserleiste, gelesene Artikel auch ohne Netz. Ohne Store, ohne Konto.
Benachrichtigungen gibt es auf dem iPhone nur so – erst ablegen, dann in der App einschalten.
So geht’sEilmeldungen aufs Handy
Nur bei wirklich Wichtigem – Unwetter, Sperrungen, Großeinsätze.
Dabei speichern wir die Adresse dieses Geräts, damit wir es erreichen können – keinen Namen, keine E-Mail-Adresse. Jederzeit abschaltbar. Datenschutz
Foto: VBH / Kramer Medien, Foto: Benjamin Kramer (Aufmacher).
Hinweise zu diesem Artikel? Schreiben Sie an
redaktion@oberlausitzaktuell.de