Zum Inhalt springen
Ihre Stadt zuerst

Wählen Sie Ihre Orte – dann stehen deren Meldungen oben auf Ihrer Startseite. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.

Ort auswählen

Anzeige

Hoyerswerda › Wirtschaft

Hoyerswerda steckt 37 Millionen Euro in die Wärmewende

Zwei Vorhaben sollen die Fernwärme der Stadt umbauen: ein Energiepark in der Altstadt und der Umbau des Spitzenheizwerks in Zeißig. Gebaut wird ab Anfang 2027.

Hoyerswerda steckt 37 Millionen Euro in die Wärmewende
Hoyerswerda. Das heutige Spitzenheizwerk in Zeißig wird zur Wärmezentrale umgebaut. Foto: VBH / Kramer Medien, Foto: Benjamin Kramer

Hinter der Fördersumme, die das Wirtschaftsministerium am Montag für Hoyerswerda gemeldet hat, stehen zwei konkrete Bauvorhaben. Die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda investieren insgesamt rund 37 Millionen Euro in den Umbau ihrer Fernwärmeversorgung.

Energiepark Altstadt

Im Altstadtgebiet entsteht ein Energiepark mit Solarthermie und thermischem Pufferspeicher, dazu eine Photovoltaikanlage und ein hybrider Elektroboiler, der sich sowohl mit Strom als auch mit Biomethan betreiben lässt. Der Anteil erneuerbarer Energie an der Fernwärme soll damit von null auf rund 13 Prozent steigen. In Betrieb gehen soll die Anlage im ersten Halbjahr 2028.

Aus dem Spitzenheizwerk wird ein Grundlastheizwerk

Das zweite Vorhaben am Standort des heutigen Spitzenheizwerks: Solarthermie, eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe und zwei Wärmespeicher machen daraus ein Grundlastheizwerk. Eine erste Stufe mit Gasbrücke soll im Herbst 2027 laufen, der vollständige Ausbau auf erneuerbare Erzeugung im Herbst 2028 abgeschlossen sein.

Ihre Stadt zuerst

Wählen Sie Ihre Orte – dann stehen deren Meldungen oben auf Ihrer Startseite. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.

Ort auswählen

Anzeige

Ausgeschrieben wird Ende 2026, gebaut ab Anfang 2027.

16,4 oder 16,5 Millionen Euro

Zur Förderhöhe gibt es zwei Angaben: Das Wirtschaftsministerium sprach am Montag von mehr als 16,4 Millionen Euro, die Versorgungsbetriebe nennen in ihrer eigenen Mitteilung rund 16,5 Millionen. Das Geld stammt aus dem europäischen Fonds für einen gerechten Übergang und vom Freistaat.

„Mit dem Förderbescheid können wir die nächsten Schritte für die Wärmewende in Hoyerswerda einleiten“, sagt VBH-Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich.

Die Vorhaben gehören zum Verbund „Wärmewende Lausitz“, in dem auch Nachbarkommunen zusammengeschlossen sind. Zusammen haben die Beteiligten rund 29,4 Millionen Euro aus dem Fonds eingeworben. Welche Versorger in der Oberlausitz sonst noch Geld bekommen, steht in unserer Übersicht zu den ersten Bewilligungen.

Red./Presseinformation

Uns bei Google bevorzugen

Ein Klick, und Google zeigt Ihnen Meldungen aus der Oberlausitz häufiger von uns statt von überregionalen Portalen. Jederzeit widerrufbar.

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Öffnet eine Seite bei Google. Funktioniert nur, wenn Sie dort angemeldet sind.

Die Oberlausitz am Abend

Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – in zwei Minuten gelesen. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.

Wir schicken Ihnen zuerst eine Bestätigungsmail. Erst mit dem Klick darin ist die Anmeldung gültig. Abmeldung jederzeit über den Link am Ende jeder Ausgabe.

Mehr aus Hoyerswerda

Rathaus

Zweimal Gelegenheit zum Gespräch mit Hoyerswerdas OB

Rathaus

Hoyerswerda baut seine Internetseite um

Verkehr

Am Wasserschloß in Hoyerswerda ab 12. Oktober gesperrt

Hier könnte Ihre Anzeige stehen

Sie wollen Menschen in Bautzen und Görlitz erreichen? Wir sagen Ihnen, was das kostet – ohne Umweg über eine Agentur.

Mediadaten anfordern

Anzeige

Foto: VBH / Kramer Medien, Foto: Benjamin Kramer (Aufmacher).
Hinweise zu diesem Artikel? Schreiben Sie an redaktion@oberlausitzaktuell.de

Anzeige