Bad Muskau › Blaulicht auch Görlitz
Manfred Weißbach nach 43 Jahren im Polizeidienst verabschiedet
Im Neuen Schloss in Bad Muskau übergab der bisherige Präsident der Polizeidirektion Görlitz seine Amtsgeschäfte an Hendrik Schlicke. Innenminister Armin Schuster würdigte vor allem die Arbeit über die Grenzen hinweg.
Manfred Weißbach ist nach mehr als 43 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Feier fand am 29. September im Neuen Schloss in Bad Muskau statt. Neben geladenen Gästen und früheren Weggefährten nahmen auch Innenminister Armin Schuster und die sächsische Polizeiführung teil.
Von Baden-Württemberg nach Görlitz
Weißbach begann seine Laufbahn 1983 bei der Polizei in Baden-Württemberg. Nach dem Wechsel zur sächsischen Polizei hatte er Führungsfunktionen bei den Polizeidirektionen Riesa, Dresden und Oberlausitz-Niederschlesien inne, außerdem an der Hochschule der Sächsischen Polizei und in der Polizeidirektion Görlitz. 2019 wurde er zu deren Präsidenten ernannt und übernahm damit die Verantwortung für rund 1.500 Bedienstete.
Grenzüberschreitende Arbeit als Schwerpunkt in Görlitz
»Manfred Weißbach hat die grenzüberschreitende Polizeiarbeit in Görlitz mit Weitsicht und Engagement geprägt«, sagte Schuster. Weißbach habe die Zusammenarbeit mit den polnischen und tschechischen Sicherheitsbehörden sowie mit dem Land Brandenburg gestärkt und damit die Sicherheitsarchitektur in der Grenzregion mitgestaltet. Mit seinen Präventionsprojekten habe er gezeigt, dass Sicherheit nur gemeinsam mit gesellschaftlichen Akteuren gelinge.
Im Rahmen der Veranstaltung übergab Weißbach die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger. Hendrik Schlicke wurde mit Wirkung vom 1. Oktober in sein neues Amt eingeführt; er war zuvor Leiter des Führungsstabs und Stellvertreter des Leiters der Polizeidirektion Dresden. Einzelheiten zu seinem Werdegang stehen im Beitrag Hendrik Schlicke übernimmt die Polizeidirektion Görlitz.
Red./Presseinformation
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Foto: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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