Kleinsaubernitz bekommt Straßenlampen ohne Stromanschluss
Vier Leuchten mit Solarpaneelen im Mast versorgen sich selbst. Für die Gemeinde Malschwitz war das die günstigere Lösung – ein Anschluss ans Netz hätte umfangreiche Erdarbeiten gebraucht.
Im Ortsteil Kleinsaubernitz ist seit dieser Woche die erste autarke Straßenbeleuchtung der Gemeinde Malschwitz in Betrieb. Die vier neuen Leuchten werden vollständig mit Sonnenenergie betrieben und brauchen keinen Anschluss ans öffentliche Stromnetz.
Die Solarpaneele sind direkt in die Masten integriert. Der erzeugte Strom wird in Akkus gespeichert und soll die Beleuchtung auch bei längeren bewölkten Phasen sichern, wie sie in den Wintermonaten vorkommen. Zum Einsatz kommt ein System eines österreichischen Herstellers.
Teurer in der Anschaffung, billiger im Ergebnis
Die vier Leuchten kosten rund 27.000 Euro. Das ist zunächst mehr als bei einer herkömmlichen Straßenbeleuchtung. An diesem Standort war ein Anschluss an das vorhandene Netz jedoch nicht möglich – es hätten umfangreiche Erdarbeiten für neue Stromleitungen ausgeführt werden müssen, deren Kosten sich nach Angaben der Gemeinde in einer ähnlichen Größenordnung bewegt hätten.
Mit der autarken Lösung entfielen die Tiefbauarbeiten. Die Gemeinde verfügt damit über eine Beleuchtung, die vom öffentlichen Stromnetz unabhängig arbeitet.
Red./Presseinformation
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Foto: Matthias Seidel, Gemeinde Malschwitz (Aufmacher).
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