Zum Inhalt springen
Ihre Stadt zuerst

Wählen Sie Ihre Orte – dann stehen deren Meldungen oben auf Ihrer Startseite. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.

Ort auswählen

Anzeige

Görlitz › Blaulicht

Polizei zieht positive Bilanz nach dem CSD in Görlitz

Mehr als 750 Menschen zogen am Samstag beim Christopher Street Day durch Görlitz und Zgorzelec, rund 65 kamen zur Gegenversammlung. Zu Ausschreitungen kam es nicht. Elf Anzeigen gab es wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.

Polizei zieht positive Bilanz nach dem CSD in Görlitz
Über die Altstadtbrücke führte der Aufzug nach Zgorzelec. Archivbild. Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Christopher Street Day hat am Samstag in Görlitz einen größeren Polizeieinsatz nach sich gezogen. Neben dem Aufzug und der abschließenden Kundgebung war bei der Versammlungsbehörde des Landkreises eine Gegenversammlung angezeigt worden. Die Polizeidirektion Görlitz zieht eine positive Bilanz und spricht von einem durchweg friedlichen Verlauf.

Der CSD startete gegen 12.25 Uhr und führte durch das Görlitzer Stadtgebiet über Zgorzelec und zurück, die Abschlusskundgebung fand auf dem Obermarkt statt. Teilgenommen haben nach Polizeiangaben mehr als 750 Menschen. Die Gegenversammlung mit etwa 65 Teilnehmern setzte sich mit Abstand an der Jakobuskirche in Bewegung, lief an der Altstadtbrücke parallel über die Uferstraße zur Stadtbrücke und endete wieder an der Jakobuskirche. Gegen 16.50 Uhr war sie beendet.

Elf Anzeigen wegen Vermummung

Im Zusammenhang mit dem CSD-Aufzug ermittelt die Polizei in drei Fällen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, jeweils gegen das Vermummungsverbot. Hinzu kommt eine Anzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Die Personalien von drei Tatverdächtigen wurden festgestellt.

Ihre Stadt zuerst

Wählen Sie Ihre Orte – dann stehen deren Meldungen oben auf Ihrer Startseite. Ohne Anmeldung, alles bleibt in Ihrem Browser.

Ort auswählen

Anzeige

Bei der Gegenversammlung zählte die Polizei sieben Verstöße gegen das Vermummungsverbot. In einem Fall wird zudem wegen Volksverhetzung ermittelt. Hier stellten die Beamten die Personalien von sieben Tatverdächtigen fest. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Ausschreitungen oder körperliche Auseinandersetzungen gab es nach Angaben der Polizei nicht.

Kräfte aus Chemnitz, vom Bund und aus Polen

Im Einsatz waren neben Beamten der Polizeidirektion Görlitz auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, des Präsidiums für Service und Informationstechnik, der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizei. Vertreter der Staatsanwaltschaft Görlitz und der Versammlungsbehörde des Landkreises waren vor Ort, die polnische Polizei führte einen flankierenden Einsatz durch.

Die Bundespolizei überwachte die An- und Abreise mit der Bahn und trennte die Lager im Bereich des Görlitzer Bahnhofs. Ziel des Einsatzes sei es gewesen, allen friedlichen Teilnehmern die Ausübung ihrer Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu ermöglichen; auch die Pressefreiheit habe im Fokus gestanden.

Red./Presseinformation

Uns bei Google bevorzugen

Ein Klick, und Google zeigt Ihnen Meldungen aus der Oberlausitz häufiger von uns statt von überregionalen Portalen. Jederzeit widerrufbar.

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Öffnet eine Seite bei Google. Funktioniert nur, wenn Sie dort angemeldet sind.

Die Oberlausitz am Abend

Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – in zwei Minuten gelesen. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.

Wir schicken Ihnen zuerst eine Bestätigungsmail. Erst mit dem Klick darin ist die Anmeldung gültig. Abmeldung jederzeit über den Link am Ende jeder Ausgabe.

Mehr aus Görlitz

Blaulicht

Polizeidirektion Görlitz bekommt am 1. Oktober eine neue Spitze

Verkehr

Bahnhofstraße und Sonnenstraße in Görlitz werden voll gesperrt

Bild

Vollsperrung: S Bahnhofstraße in Höhe Berliner Straße in Görlitz

Hier könnte Ihre Anzeige stehen

Sie wollen Menschen in Bautzen und Görlitz erreichen? Wir sagen Ihnen, was das kostet – ohne Umweg über eine Agentur.

Mediadaten anfordern

Anzeige

Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
Hinweise zu diesem Artikel? Schreiben Sie an redaktion@oberlausitzaktuell.de

Anzeige