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Burkau › Blaulicht

Ohne Rettungsgasse mussten Feuerwehrleute zu Fuß zur A 4

Bei einem Unfall mit drei Fahrzeugen kurz vor der Anschlussstelle Burkau kam nur eine Wehr mit ihren Fahrzeugen durch. Die Kameraden aus drei weiteren Orten mussten die letzten Meter laufen, um eine eingeklemmte Autofahrerin zu befreien.

Ohne Rettungsgasse mussten Feuerwehrleute zu Fuß zur A 4
So sieht eine gebildete Rettungsgasse aus. Symbolbild, aufgenommen auf der A 6 bei Mannheim. Foto: Hubert Berberich (HubiB), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Auf der A 4 in Richtung Görlitz sind am Freitagvormittag kurz vor der Anschlussstelle Burkau drei Fahrzeuge zusammengestoßen. Ein 35-Jähriger bremste mit seinem MAN auf dem rechten Fahrstreifen verkehrsbedingt ab. Der 43-jährige Fahrer eines Iveco hinter ihm bemerkte das offenbar zu spät und wich aus, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Dabei prallte er gegen den VW einer 42-Jährigen auf der linken Spur und schob diesen in die Betonbegrenzung. Auch das Heck des MAN wurde beschädigt. Die Volkswagen-Fahrerin kam verletzt ins Krankenhaus.

Weil die Betonbegrenzung auf die Gegenfahrbahn geschoben wurde, musste auch diese Richtung kurzzeitig gesperrt werden. Der Sachschaden liegt bei rund 37.000 Euro, gegen 12.45 Uhr waren die Bergungsarbeiten beendet.

Drei Wehren blieben im Stau stecken

Für die Rettungskräfte wurde die Anfahrt zum Problem. Weil keine Rettungsgasse gebildet worden war, kam nur die Freiwillige Feuerwehr Burkau mit zwei Fahrzeugen bis zur Unfallstelle durch. Die Kameraden aus Ohorn, Bretnig und Kleindittmannsdorf mussten die restlichen Meter zu Fuß zurücklegen, um die Autofahrerin aus ihrem Wagen zu befreien und bei der Bergung zu helfen.

Die Polizei erinnert deshalb an die Regel: Sobald der Verkehr stockt, wird die Gasse gebildet – nicht erst, wenn Blaulicht zu sehen oder ein Martinshorn zu hören ist. Wer auf dem linken Fahrstreifen fährt, weicht nach links aus, alle anderen Fahrstreifen nach rechts. Der Standstreifen bleibt frei, er ist für Pannenfahrzeuge gedacht und ersetzt die Rettungsgasse nicht.

Red./Presseinformation

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Foto: Hubert Berberich (HubiB), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons (Aufmacher).
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