Känguru-Tücher für alle Neugeborenen im Görlitzer Klinikum
Jedes Baby, das seit September im Städtischen Klinikum Görlitz zur Welt kommt, bekommt ein Känguru-Tuch – und die Eltern lernen gleich, wie es angelegt wird. Zwei Görlitzer Unternehmen finanzieren rund 1.200 Tücher für zwei Jahre.
Haut an Haut vom ersten Tag an
Das Tuch hilft Eltern, ihr Baby nah und sicher am Körper zu tragen. Der unmittelbare Hautkontakt kann die Bindung fördern und dem Neugeborenen Wärme und Geborgenheit geben. Bekannt ist die Känguru-Methode vor allem aus der Betreuung frühgeborener Kinder – auch reif geborene Babys profitieren nach Angaben des Klinikums davon.
Die Familien bekommen das Tuch während ihres Aufenthalts, die Mitarbeitenden zeigen ihnen die richtige Anwendung. Danach nehmen die Eltern es mit nach Hause.
Wer das bezahlt
Möglich wird das durch ein Sponsoring der KommWohnen Service GmbH und der Stadtwerke Görlitz AG über zwei Jahre; damit lassen sich rund 1.200 Tücher finanzieren.
„Mit den Känguru-Tüchern schaffen wir ein konkretes Angebot für die ersten gemeinsamen Tage von Eltern und Kind“, sagt Ines Hofmann, Geschäftsführerin des Städtischen Klinikums Görlitz. Dass jedes Neugeborene eines bekomme, verdanke das Haus zwei Unternehmen, „die eng mit Görlitz und den Menschen in unserer Stadt verbunden sind“.
KommWohnen-Geschäftsführer Arne Myckert begründet das Engagement mit der Rolle der kommunalen Wohnungsgesellschaft: Dazu gehöre auch, „Verantwortung für die Stadt und besonders für junge Familien zu übernehmen“.
Red./Presseinformation
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Foto: Katja Pietsch/Städtisches Klinikum Görlitz (Aufmacher).
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