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GörlitzKultur

Görlitz zeigt Zeichnungen von Hans-Peter Menge im Barockhaus

Der 1940 in Görlitz geborene Künstler Hans-Peter Menge hat den Görlitzer Sammlungen im vergangenen Jahr Zeichnungen und Druckgrafiken geschenkt. Eine Auswahl daraus ist vom 24. September an im Graphischen Kabinett des Barockhauses zu sehen – zur Eröffnung kommt Menge selbst.

Görlitz zeigt Zeichnungen von Hans-Peter Menge im Barockhaus
Hans-Peter Menge, ohne Titel, 2023, Acryl und Wasserfarben. Foto: Annika Weinig / Görlitzer Sammlungen

Von Görlitz nach Düsseldorf

„Die Ästhetik und die Schönheit von Görlitz haben mich dazu gebracht, Künstler zu werden“, sagt Hans-Peter Menge über seine Geburtsstadt. Erste Erfahrungen sammelte er in den 1950er-Jahren im Unterricht beim Görlitzer Maler und Grafiker Günter Hain, danach folgte eine Ausbildung bei einem Kunstmaler und Restaurator in Reichenbach.

Studieren wollte er in Ost-Berlin. 1960 verließ er kurzentschlossen die DDR und ging nach Düsseldorf – erst an die Werkkunstschule, später an die Kunstakademie. Seit Mitte der 1960er-Jahre arbeitet er freischaffend in Düsseldorf und Neuss.

Der Wendepunkt: eine Radierung von 1980

Zunächst waren es figürliche Kompositionen; mit abstrahierenden Aktlithografien und -gemälden hatte Menge in den 1970er-Jahren international Erfolg. Dann kam die Radierung „Badende“ von 1980: „Als ich das Blatt gedruckt hatte, erschien mir die Struktur des Wassers interessanter als die Aktdarstellung.“

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Seither baut er Bildkompositionen aus geometrischen Formen und Farbklängen, oft parallel in mehreren Techniken – als Zeichnung, Druckgrafik, Gemälde oder Glasobjekt. „Mein Prinzip dabei ist, dass Schönheit immer eine Gratwanderung zwischen Ordnung und Chaos bedeutet.“

Was zu sehen ist und was es kostet

Die Ausstellung im Graphischen Kabinett des Barockhauses an der Neißstraße 30 zeigt eine Auswahl aus sechs Jahrzehnten und läuft bis zum 14. März 2027. Begleitend sind in der Galerie der Moderne im Kaisertrutz zwei Glasobjekte und zwei Gemälde zu sehen.

Eröffnet wird am Donnerstag, dem 24. September, um 17 Uhr im Beisein des Künstlers; dazu ist der Eintritt frei. Danach kostet der Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen nichts.

Red./Presseinformation

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Foto: Annika Weinig / Görlitzer Sammlungen (Aufmacher).
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